Bad Birnbacher Kulturspatz

22 Fasching Beim Inthronisationsball ging es gemäß des Faschingsmottos um die Welt Der Faschingsverein ist endgültig zu seiner Weltreise gestartet. In 99 Tagen um die Welt wurde heuer als Losung ausgegeben – so lange ist die Zeitspanne zwischen 11.11. und dem Aschermittwoch. Nach umfangreichen Vorbereitungen tauchte der Verein nun beim Inthronisationsball im ausverkauften Artrium ein ins große Abenteuer. Im Anschluss an eine Tanzrunde zur Eröffnung, gespielt von der Band „Die Neuhofener“, ging es Schlag auf Schlag. Der Faschingsverein zog in den prächtig und dem Motto folgend geschmückten Saal ein. Nun feierte auch der neue Bräunlreiter Ludwig Moosbauer seine InthroPremiere. Die Garden und das noch amtierende Prinzenpaar David I. und Katja I., dem Präsident Josef Brunner eine hervorragende Saison attestierte, folgten. Nichts weniger als Tänze verschiedenster Kulturen, dargebracht von den Garden, dem neuen Prinzenpaar und sogar dem Elferrat versprach Brunner dem Publikum. Erfreut teilte er mit, dass das scheidende Prinzenpaar dem Verein als Hofdame und Elferrat treu bleibt. Nun folgte die Proklamation der neuen Regenten. Christoph Birkeneder und Veronika Grabmeier werden als Christoph I. und Veronika I. den Kurort regieren. Die Insignien der Macht, das Bräunl-Zepter und die Krone erhielten die beiden von ihren Vorgängern. Ein feuriger Marsch der Jugendgarde untermauerte den Anspruch der Macht des Faschingsvereins über den Kurort. Bei seiner Begrüßung plauderte der neue Prinz aus dem Nähkästchen. Sein Kollege Andreas Hölldobler lud ihn abends zu sich nach Hause ein. „Dort traf ich den Faschingsverein“, sagte der Bayerbacher – und die Dinge nahmen ihren Lauf. Nun will er voller Tatendrang mit dem Hofstaat auf die große Reise gehen. Während der Prinz quasi ein Faschings-Neuling ist, stammt die Prinzessin aus einer großen Dynastie. Unter anderem waren die Eltern Heinz und Barbara Grabmeier schon Prinzenpaar, sie selbst war schon Kinderprinzessin, wie sie verriet. Das neue Regentenpaar wurde mit dem Marsch der Prinzengarde gefeiert – und Bürgermeisterin Dagmar Feicht blieb nichts anderes mehr übrig, als den Rathausschlüssel herauszurücken. Zwar hat Christoph Birkeneder als Mitarbeiter schon einen Schlüssel. „Doch der passt nicht überall“, wie Feicht verriet. Aufgaben verteilte sie auch. Unter anderem wird der Prinz auf den Bella Vista Golfpark geschickt, um dort für die neue Saison im März alles zu richten. Bei Bedarf muss Präsident Josef Brunner mit. „Denn der kennt sich mit Golf aus“, schmunzelte die Bürgermeisterin. Bis auf weiteres soll der Prunkwagen für den Räumdienst eingesetzt werden. Wie auch immer: Für die neuen Herrscher im ländlichen Bad war der Weg nun frei. Die beiden legten einen perfekten Prinzenwalzer aufs Parkett. Doch dann war plötzlich das Bräunl-Zepter weg. Was folgte, war eine wilde Jagd um den Globus bei der Mitternachtsshow, natürlich mit Happy-End.

RkJQdWJsaXNoZXIy MTkwNzQ=