Bad Birnbacher Kulturspatz

Juni 2022 Bad Birnbacher Kulturspatz www.kulturspatz.de

2 Liebe Gäste, „Eingeborene“, „Zugereiste“ und vorübergehend hier Lernende oder Arbeitende…, wir alle gemeinsam geben diesem wunderschönen Urlaubsort die besondere, nur durch Begegnung von Menschen erreichbare Atmosphäre. In Zeiten wie diesen ist es besonders wichtig, einen Kraftplatz zu kennen, der Körper, Geist und Seele wieder aufeinander einspielen kann. Nicht umsonst wurde im Bäderdreieck als Bad Birnbachs herausragende Eigenschaft die Stressbewältigung gewählt. Für uns, die wir hier leben dürfen, ist es schön, aber besonders wichtig ist es auch für alle, die Tapetenwechsel brauchen. Qualität ist der Schlüsselbegriff, dazu ein freundliches Grüß Gott, genug Wissen über den Ort, um kompetent Auskunft geben zu können, Toleranz jenen gegenüber, die im Sommer gerne mal eine Stunde länger bei Musik im Freien lachen und Geduld im Straßenverkehr…. und, und, und… Unsere Gründungsväter und ihre Gäste waren da großzügiger und die allseits im Süden so beliebte „Nonchalance“ wurde gelebt. Leben wir sie auch wieder, leben wir bewusst wieder mehr miteinander, zum Wohl unserer Gäste, und pflegen somit den Wert für die Gemeinschaft der Menschen vor Ort. Herzlichst, Ihre Alexandra Unertl-Bufler 1. Vorstand Ring der Gastlichkeit e. V. Gastlichkeit&Gastfreundschaftgenießen Grüß Gott in Bad Birnbach Von A nach Bmit dem autonomen Bus Liebe Leserinnen und Leser, seit 2017 ist Bad Birnbach zum Synonym für autonomes Fahren geworden. Fünf Jahre ist es her, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern, der Deutschen Bahn mit der DB Regio und der RBO, dem Landkreis Rottal-Inn, dem Fahrzeughersteller EasyMile, dem TÜV Süd und IOKI den ersten autonom fahrenden Kleinbus auf eine öffentliche Straße geschickt haben. Seither ist viel passiert, wir haben den Bahnhof angebunden und zwischenzeitlich mehr als 65.000 Passagiere befördert. Diese Zahl wäre wohl noch wesentlich höher, hätte es Corona nicht gegeben. Wir wollen aber auch hier weiter an der Entwicklung arbeiten. Umso größer ist unsere Freude über das neue Projekt „HEAL“. Es geht dabei um autonomes Fahren bei Bedarf. Über eine App verbinden wir 20 virtuelle Haltestellen im ganzen Ort. Der Service steht jeden Tag von 8 bis 18 Uhr zur Verfügung und soll die Menschen mit wichtigen Einrichtungen verbinden. Es geht um Mobilität und damit um soziale Teilhabe für alle im ländlichen Raum. Neben den schon bekannten Projektpartnern haben wir zusätzlich für die wissenschaftliche Begleitforschung die LudwigMaximilians-Universität an Bord. Über die Projektvorstellung, zu der auch Minister Christian Bernreiter zu uns gekommen ist, lesen Sie in diesem Heft. Meine Bitte an Sie: Steigen Sie ein, nehmen Sie den Dienst in Anspruch und helfen Sie auf diese Weise mit, die Mobilität von morgen zu entwickeln. In diesem Sinne: Gute Fahrt! Ihre Dagmar Feicht Erste Bürgermeisterin Bad Birnbach

3 Redaktionsleitung: Sanrea Steiner kulturspatz@mail.de Redaktionsmitglieder: Viktor Gröll, Bettina Gschneidner, Verena Hanner, Kathrin Held, Anneliese Heyne, Andreas Hölldobler, Walter Niedermeier, Manuel Rothberger, Lena Stallhofer, Alexandra Unertl-Bufler. Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitern dieser Ausgabe, insbesondere bei Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Bürgermeister Günter Baumgartner, Geschäftsführer Kurt Tweraser, Kurverwaltungsleiter Viktor Gröll, der Rottal Terme, der Musikschule, dem Katholischen Pfarramt, dem EvangelischenPfarramt und der Lektorin Marie-Luise Stettler. Bildrechte: Viktor Gröll, Georg Stahlbauer, Thomas Weber, Alexander Steinkohl, Dominik Schmidhuber, Kurverwaltung, Rottal Terme, Musikschule, Fotolia, Dr. Thomas Laser, Bella Vista Golfpark, Marie-Luise Stettler, Rudi Tändler, Lisa Hasenberger. Alle weiteren Bilder sind entweder gemeinfrei oder direkt daneben mit der Bildrechtenennung versehen. Der Spatz auf dem Titelbild ist von ©CSeigneurgens – Fotolia.com. Herausgeber: Ring der Gastlichkeit – Verein zur Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur im ländlichen Bad e.V. Am Aunhamer Berg 1, 84364 Bad Birnbach Druck: Leonhart Druck GmbH Industriesiedlung 1 84140 Gangkofen Tel.: +49 (0) 87 22 / 96 21-0 Mail: office@druckerei-leonhart.de www.druckerei-leonhart.de Auflagenhöhe dieser Ausgabe: 8000 Exemplare. Erscheinungsweise: monatlich. Alle Angaben beziehen sich auf die zum Redaktionsschluss bekannten Informationen und Schutzmaßnahmen. Die Angabe von Terminen und Preisen erfolgt ohne Gewähr! Für eingereichtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Es besteht kein Anspruch auf die Herausgabe von redaktionseigenem Text- und Bildmaterial. Jegliche Veröffentlichung von Texten und Bildern behalten wir uns vor. Bei Gewinnspielen ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Zur besseren Lesbarkeit wird auf das Verwenden von männlich-weiblichen Doppelformulierungen verzichtet. Die Verwendung der männlichen Form ist geschlechtsunabhängig zu verstehen. Alle fortlaufenden Eintragungen sowie Inserate für Gewerbetreibende und freiberuflich Tätige sind an die Mitgliedschaft im Ring der Gastlichkeit gebunden. Impressum Redaktionsschluss für die Ausgabe Juli 2022 ist der 8. Juni 2022. Sanrea Steiner Chefredakteurin Den Bad Birnbacher Kulturspatz als Printausgabe können Sie für 3,00 €inkl. MwSt. pro Ausgabe abonnieren. Die aktuelle und ältere Ausgaben finden Sie online unter www.kulturspatz.de

4 Ausgabe 495 - Juni 2022 Inhaltsverzeichnis 1. Vorsitzende: Alexandra Unertl-Bufler 2. Vorsitzender: Tobias Schampel 3. Vorsitzende: Bettina Rübenstahl 4. Vorsitzender: Karsten Kenneweg Ausschuss Feste/Märkte: Siegfried Reitmeier Ausschuss Heimatkundekreis: Josef Putz Ausschuss Kulturspatz: Sanrea Steiner Ausschuss Wanderwege: Manuel Rothberger Ausschuss Werbung: Karsten Kenneweg Ausschuss Wirtschaftsförderung: Bettina Rübenstahl Schatzmeister: Günther Widl Mitgliederbetreuung und Schriftführerin: Kornelia Blüml Mehr Infos zum Ring der Gastlichkeit e. V. finden Sie hier: www.ring-der-gastlichkeit.de Ring der Gastlichkeit − Verein zur Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur im ländlichen Bad e.V. 02| Grüß Gott in Bad Birnbach 03| Impressum 04| Inhaltsverzeichnis und Ring der Gastlichkeit 05| Gesundheit im ländlichen Bad 06| Autonomer Bus auf Abruf 08| Bewerbung für die Landesgartenschau 09| Jubiläum 10| Königliche Nachfolge gesucht 11| Wochenmarkt 12| Golf 14| Lungensportgruppe 15| Skiclub Bad Birnbach 16| Rottal Terme 20| Kunst 22| Wildpflanzenportrait Löwenzahn 23| Naturbeobachtung 24| Wanderungen 26| Ambulante Badekur 27| Spatzen-Suchspiel 27| Einkaufen & Genießen 36| Gastronomische Betriebe 39| Was finden Sie wo? 40| Straßenverzeichnis und Landkarten 44| IT Beratung und Notdienste 44| Krankenkassen und Selbsthilfegruppen 45| Medizinische Versorgung & Wellness 49| Gästekarte 50| Gästeehrungen 52| Musikschule 53| Rückschau Benefizkonzert 53| Bibliothek Mamertus 54| Wandern zwischen Rott und Inn 56| Brauchtum 60| Veranstaltungshighlights 64| Veranstaltungskalender 72| Freizeittipps 74| Ausstellungen und Museen 76| Gottesdienste 77| Geistliches Wort 78| Fahrpläne 84| Wichtige Telefonnummern

5 Gesundheit im ländlichen Bad Literaturtipp: „Die häufigsten orthopädischen Krankheitsbilder“ exklusiv zu beziehen über die Buchhandlung Hölzl in Bad Birnbach für 9,90 €. Schmerzen an der Innen- oder Außenseite des Ellenbogens kommen in der orthopädischen Alltagspraxis sehr häufig vor. Es trifft junge wie ältere Patienten gleichermaßen. Befragt man die Betroffenen mit solchen Beschwerden, kommt man bei gezielter Ursachenerfragung meist zu dem Ergebnis, dass zuvor eine ungewohnte Tätigkeit mit der Hand durchgeführt wurde. Im Frühjahr und Herbst, wenn Büsche und Hecken mit der Heckenschere bearbeitet werden, ist die Häufigkeit solcher Schmerzzustände besonders groß. Die Ursache einer solchen lokalen Schmerzsituation ist ein Reizzustand am Sehnenansatz der Unterarmmuskulatur am Ellenbogenknorren (Epicondylus). Wird der jeweilige Unterarmmuskel ungewohnt überfordert, entsteht hier eine lokale Entzündung. Jeder erneute Zug des Muskels zerrt an diesem schmerzhaft gereizten Sehnenansatz, was den anfangs kleinen Schmerzzustand allmählich chronisch und unerträglich werden lässt. Die Betroffenen können nur unter Schmerzen einen Gegenstand festhalten oder jemandem die Hand geben. Tennisellenbogen heißt das Schmerzbild deswegen, weil es bei Tennisspielern besonders häufig auftritt. Meist ist die Ursache eine ungewohnt intensive Aktion mit dem Schläger, nicht selten auch eine falsche Grifftechnik. Der Schmerz lokalisiert sich hierbei in aller Regel am äußeren Ellenbogen (Epicondylus radialis). Man spricht von einer Epicondylitis. Überlastet ist hierbei die Unterarmstreckmuskulatur. Im Gegensatz zum Tennisellenbogen gibt es den Begriff des Golfer-Ellenbogens. Hier ist nicht der äußere, sondern der innere Epicondylus betroffen. Ursache ist eine Überforderung der Unterarmbeugemuskulatur, wie es oft durch die zu starke Griffhaltung des Golfschlägers entsteht. Bei der ungewohnten Gartenarbeit mit der Schere oder Zange oder bei anderen ungewohnten Greiffunktionen der Hand wird meist der äußere Epicondylus (Tennisellenbogen) gereizt. Die Diagnose ist schon vom Tastbefund her recht einfach. Der leichte Druck auf den Epicondylus, zugleich auch der Händedruck werden als extrem schmerzhaft beschrieben. Die Behandlung richtet sich nach der Aktualität der Beschwerden. Ist die Überforderung erst kürzlich gewesen, reicht in aller Regel eine Schonung der Handfunktion für 1-2 Tage, am besten mit Auftragen einer entzündungshemmenden Salbe oder eines Gels (Diclofenac oder Ibuprofen o. ä.). Gut helfen auch Quarkwickel über dem Ellenbogen für einige Stunden. Bei schon chronischen Schmerzen werden zur Entlastung sogenannte Epicondylitis-Bandagen verordnet, die den Muskelzug am Epicondylus etwas reduzieren. Eine bewährte Methode ist eine lokale Infiltration (Spritze durch den Arzt) am Sehnenansatz des betroffenen Epicondylus mit einer geringen Menge Kortison-Lösung. Es reichen in aller Regel schon hochverdünnte Kortisondosen. Zu großzügige Infiltrationen können zu Gewebsschäden führen. Ist eine schon extreme Chronifizierung eingetreten, bewährt sich eine sogenannte analgetische Röntgentiefenbestrahlung in einer entsprechenden Bestrahlungsabteilung. Alternativ kann durch den Orthopäden auch eine extrakorporale Stoßwellentherapie Erleichterung schaffen. In allen Fällen ist eine einfache Dehnungsbehandlung der überforderten Muskulatur hilfreich, wie dies in meinem Buch (siehe Kasten) empfohlen wird. Dr. Thomas Laser Tennisellenbogen auch ohne Tennis?

6 Autonomer Bus auf Abruf Das Projekt HEAL soll für mehr Mobilität und soziale Teilhabe sorgen Im niederbayerischen Kurort Bad Birnbach wurde ein neues Kapitel im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufgeschlagen. Seit 2017 rollt hier der erste autonome Bus auf öffentlichen Straßen zwischen Ort und Bahnhof hin und her. Jetzt kommt der Bus auch auf Abruf und steuert 20 virtuelle Haltestellen eben dann an, wenn gerade Bedarf besteht. „Hochautomatisiert-gEsellschaftlich-nAchfrageorientiert-Ländlich“ – kurz HEAL heißt das neue Projekt, das die Erfolgsgeschichte des autonomen Fahrens in Bad Birnbach im Landkreis Rottal-Inn fortschreiben soll. Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel freute sich, zum wiederholten Mal in Bad Birnbach sein zu können. Zwei neue Shuttles würden nun eingesetzt, um den ÖPNV noch weiter zu stärken. Josel sprach nicht nur von einer innovativen, sondern auch von einer klimafreundlichen Alternative – die Shuttles fahren elektrisch. Das neue Projekt in Bad Birnbach stärke den ÖPNV im ländlichen Raum, sei aber auch in Ballungszentren einsetzbar. „Unser Auftrag lautet Verkehrswende“, betonte Josel. Einen guten Teil dazu will der Rottaler Kurort beisteuern. Neben der Linie, die nach wie vor zwischen Bahnhof, der Rottal Terme und dem Neuen Marktplatz in der Ortsmitte pendelt, werden künftig zwei Shuttles der 3. Generation des Herstellers EasyMile täglich von 8 bis 18 Uhr 20 „digitale“ Haltestellen ansteuern, wie DB-Regio-Chef Stefan Kühn erläuterte. Gebucht werden können die Busse über die App „Wohin Du willst“ (WDW) ab Montag, 16. Mai. Auch eine telefonische Buchungsmöglichkeit werde eingerichtet, sagte Josel. Gebucht werden kann sieben Tage im Voraus und bis zu drei Minuten vor der Fahrt. Ein paar wenige „Wischer“ auf dem Smartphone genügen, um die kostenlose Fahrt zu buchen. Dahinter versteckt sich freilich ein komplexes Betriebssystem, das von ioki kommt. Diese Bahntochter war auch beim ersten Projekt in Bad Birnbach mit von der Partie – damals, um den Bus auf die Strecke zu bringen. Mittlerweile ist ioki quasi die SoftwareSchmiede. Für die wissenschaftliche Begleitforschung sorgt die Ludwig-Maximilians-Universität München, die ebenfalls vor Ort war. Von all dem zeigte sich der Bayerische Verkehrsminister Christian Bernreiter tief beeindruckt. Er hatte eine klare Botschaft in Richtung Berlin parat: Lieber Geld für den Ausbau der Infrastruktur als kurzfristige Aktionen. Flexible Systeme, die auf Bedarf gerufen werden können, seien die Zukunft, „noch dazu, wenn sie autonom fahren“, betonte Bernreiter und lobte die Verantwortlichen in Bad Birnbach und im Landkreis Rottal-Inn als Visionäre. „Hier wurde alles auf den Weg gebracht“, sagte er. In den kommenden Jahren werde man sicherlich weitere Entwicklungen auf diesem Feld sehen. Dass es da schon die nächsten Ideen gibt, machte Bürgermeisterin Dagmar Feicht deutlich. „Bad Birnbach bewirbt sich für die Landesgartenschau 2029. Ich sehe schon die Busse durch die Ausstellung fahren und die Menschen zu uns bringen“, sagte sie und machte deutlich, dass es auch darum gehe, die be-

7 Verkehrsminister Christian Bernreiter trug sich ins Goldene Buch des Marktes ein. Stehend dahinter v. l. DBRegio-Chef Stefan Kühn, MdL Martin Wagle, Bezirkstagsvizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Landrat Michael Fahmüller, Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Bayerns Bahnchef Klaus-Dieter Josel und Ex-MdL Reserl Sem. Autonomer Bus auf Abruf stehenden Systeme zu halten und zu verstetigen. „HEAL ist ein Projekt, das alle quer durch die Generationen mobiler macht, aber eben gerade auch jene Menschen, die aus eigener Kraft nicht mehr so mobil sein können“, sagte Feicht und forderte, dass Menschen nicht entwurzelt werden dürfen, „nur weil sie älter und damit gebrechlicher oder krank geworden sind“. Auch Menschen mit Handicap dürfe man von der Mobilität nicht ausschließen. Ganz ähnlich sah das Landrat Michael Fahmüller, der auf den schwierigen Weg zum Zulassungsverfahren im Jahr 2017 zurückblickte. „Ohne das Miteinander vom Markt über den Landkreis und die Kreisentwicklung bis zum Bahn-Konzern wäre das nicht möglich gewesen“, sagte er. Auch er forderte nachhaltige Unterstützung für die Pilotprojekte. Rund 1,6 Millionen Euro habe der Landkreis dank 100-prozentiger Förderung durch den Bund in die beiden Busse investiert. Den Unterhalt übernimmt die RBO, erläuterte Fahmüller. Für Bad Birnbach und den Landkreis sei HEAL ein weiterer großer Schritt. „Bad Birnbach schreibt wieder einmal Geschichte beim autonomen Fahren“, meinte DB-Regio-Chef Stefan Kühn. Wie, das wurde nach einem Eintrag ins Goldene Buch des Marktes Bad Birnbach in der Praxis deutlich gemacht. Lisa Wolf, bei der DB Regio für die App „Wohin Du willst“ zuständig, erläuterte dem Minister und den anwesenden Gästen die Funktionen der Software. Sekunden später rollte das erste Shuttle auch schon an und nahm Christian Bernreiter und sein Gefolge mit auf die Jungfernfahrt. Die WDW-App mit den Buchungsfunktionen soll dem Vernehmen nach ab 16. Mai im Google-Playstore und im Apple-Store verfügbar sein. Alle Informationen rund um „HEAL“ gibt es auf www.badbirnbach.de/heal sowie bei der Kurverwaltung des Marktes Bad Birnbach: 08563/ 963040 oder kurverwaltung@badbirnbach.de.

8 Bewerbung für die Landesgartenschau Mehr als 70 Bürgerinnen und Bürger fanden sich zur Informationsveranstaltung in Sachen Landesgartenschau im Artrium ein – weit mehr, als man sich erhoffte. Umso größer war die Freude bei Bürgermeisterin Dagmar Feicht, die man ihr bei der Begrüßung auch deutlich anmerkte. „Es ist schön bei euch“, freute sich Planerin Andrea Gebhard vom Büro „mahl gebhard konzepte“. „Ich erinnere mich gut an die Kindheitstage“, sagte sie und sprach vom Modell Birnbachs, das zu Hause aufgebaut war. Das verwundert nicht, denn der Vater der Planerin ist der unvergessene Prof. Helmut Gebhard, der seinerzeit das städtebauliche Konzept des ländlichen Bades rund um die Rottal Terme entworfen hat. „Ich habe mich deshalb besonders über die Möglichkeit gefreut, das Konzept zur Landesgartenschau zu entwickeln“, betonte sie. Freilich hat das weniger familiäre Gründe, als vielmehr fachliche: Andrea Gebhard ist selbst erfolgreiche Städte- und Landschaftsplanerin geworden, hat mit Gartenschauen einschlägige Erfahrungen, etwa als Geschäftsführerin der Bundesgartenschau 2005 in München und ist zudem noch die Präsidentin der Bundesarchitektenkammer. Die Fachfrau erläuterte die Grundzüge des Konzepts, das den Titel „Vitale Landschaft“ tragen soll – wohlgemerkt Grundzüge, denn ganz ausdrücklich war gewünscht, dass sich die Bürgerinnen und Bürger aktiv beteiligen. Diesem Part war an dem Abend im Artrium auch der größte zeitliche Rahmen gewidmet. Etliche Anliegen wurden als Wortmeldung vorgebracht und gleich notiert. Doch mit Wortmeldungen alleine war es noch lange nicht getan. Mehrere Stationen waren aufgebaut, die von Andrea Gebhard und ihren Mitarbeiterinnen Bettina Hämmerle und Katrin Rismont betreut wurden. Für die Teilnehmer ging es aber jetzt erst richtig zur Sache. Die Liste der Stichworte ist lang und reicht von dem Wunsch nach essbaren Wildpflanzen über eine Naturgärtnerei bis hin zur Kneippanlage, Waldbaden und dem Wunsch, Schützenswertes auch wirklich zu schützen. Die Planerinnen haben jetzt viel zu tun. Bis Ende Mai soll das Bewerbungskonzept eingereicht werden. Bereits Mitte Juli wird dann die Bereisung durch eine Expertenkommission stattfinden. Auch die Kosten wurden angefragt. Hierzu könne man noch keine Aussagen treffen, da man erst am Konzept arbeite. Andrea Gebhard wies aber auf eine hohe Förderung hin. „Auch die Töpfe für die Städtebauförderung und die Klimaanpassung sind gefüllt“, betonte sie. Konkurrenz ist dabei durchaus vorhanden. Insgesamt bewerben sich 16 Orte, der Großteil davon wird leer ausgehen. Der Ehrgeiz in Bad Birnbach eine Ausstellung zu bekommen, ist allerdings groß. „Das ländliche Bad soll nicht nur eine Idee sein, sondern auch Ausführungsort“, betonte Andrea Gebhard. -vg Sehr gut besuchte Bürgerinformationsveranstaltung Oben: Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger war groß. Hier ging es um die Ortsentwicklung. Links: Freuten sich über die große Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger: Planerin Andrea Gebhard und Bürgermeisterin Dagmar Feicht.

9 40 Jahre Honigladen Jubiläum Er ist zweifelsfrei der größte Arbeitgeber im ländlichen Bad: Für Imkermeister Siegfried Biermeier arbeitet ein Millionenheer von fliegendem Personal – seine Bienen nämlich. Jetzt hat sein Honigladen 40. Geburtstag gefeiert, mit königlichen Gästen, wie sich versteht. Entgegen des Ratschlags seines unvergessenen Vaters Siegfried Biermeier sen. war der „junge Siegfried“ fest davon überzeugt: Unser Laden muss ins neue Kurgebiet. Die Alternative wäre der elterliche Hof in Steinberg gewesen. Das Geschäft in der Prof.- Drexel-Straße 10 zählt seither zu den immer wieder gerne aufgesuchten Adressen bei Gästen, aber auch bei der Kundschaft aus der Region. Ein Wunder ist das aber nicht, denn die Imkerei hat in der Familie Biermeier schon eine mehr als 100 Jahre alte und höchst erfolgreiche Geschichte. Seine Lehr- und Gesellenjahre verbrachte Siegfried Biermeier im Allgäu und in der Lüneburger Heide, ehe er sich 1981 als Imkermeister selbstständig machte und gemeinsam mit seiner Frau Anni den Honigladen eröffnete. Das 1954 errichtete Gebäude kaufte man der damaligen Raiffeisenbank ab. Es folgten Umbau- und Sanierungsarbeiten. Die Verkaufsfläche wurde zwischenzeitlich erweitert, stets aber vor allem im Sinne der Kunden verbessert. Im Honigladen gibt es heute neben dem reinen und gesunden Nahrungsmittel alles rund um das begehrte Naturprodukt. Seit 1999 ist Tochter Kathrin im Geschäft eine wichtige Stütze im Familienbetrieb, seit 2007 gilt das auch für Schwiegersohn Andreas Held. Beide halfen natürlich auch beim Jubiläum fest mit. Das Schicksal meinte es aber nicht immer gut mit dem Familienglück, und so saß der Schock tief, als Anni Biermeier 2010 nach schwerer Krankheit viel zu früh verstarb. Zum Jubiläum kam hoher Besuch. Bürgermeisterin Dagmar Feicht war ebenso gekommen wie Ehrenbürger Josef Hasenberger. Auch Ludwig Reil, Vorstand der Direktvermarkter des Landkreises Rottal-Inn, gab sich ein Stelldichein – durchaus zu Recht, denn Siegfried Biermeier gilt nicht nur als Urgestein, sondern auch als eine wichtige Galionsfigur der Rottund Inntaler Direkt- und Regionalvermarkter. Ganz besonders hat sich Siegfried Biermeier auch über den Besuch der Bayerischen Honigkönigin Katharina Gegg und der Rottaler Mostkönigin Carolin Lehner gefreut. Beide „durften“ am Ende noch eine „Mutprobe“ bestehen und Waben aus einem der beiden Völker holen, die hinter dem Honigladen zu Hause sind. Es ging aber alles gut – bis auf den Imkermeister selbst wurde niemand gestochen. Man darf es als gutes Omen verstehen, sagt man doch den Imkern nach, dass sie wegen der häufigen Bienenstiche vom Rheuma verschont bleiben. In diesem Sinne: Glückauf Imkermeister Siegfried Biermeier! -vg Freuten sich über das Jubiläum: v. l. Mira Koblbauer, Andreas und Kathrin Held, Vorstand Ludwig Reil von den Direktvermarktern, Mostkönigin Carolin Lehner, Imkermeister Siegfried Biermeier, die Bayerische Honigkönigin Katharina Gegg, Ehrenbürger Josef Hasenberger und Bürgermeisterin Dagmar Feicht.

10 Der Landkreis Rottal-Inn und der Markt Bad Birnbach suchen ab sofort nach der 4. Rottaler Mostkönigin, die ab September die Nachfolge von der amtierenden Carolin Lehner antreten soll. Coronabedingt hat Carolin Lehner ihre Amtszeit um ein weiteres Jahr verlängert und wird nun, nach 3 Jahren Regentschaft, ihre Krone weitergeben. Ihr Fazit fällt sehr positiv aus: „Meine Bewerbung war auf alle Fälle eine gute Entscheidung. Ich durfte so viele liebe Menschen kennenlernen. Die Zusammenarbeit mit den Direktvermarktern hat mir besonders viel Spaß gemacht. Man erfährt so einiges über die liebevolle Herstellung regionaler Produkte und man lernt die Dinge noch mehr zu schätzen“, blickt Carolin Lehner auf ihre erfolgreiche Amtszeit zurück. Am Donnerstag, den 23. Juni 2022 wird um 19 Uhr im Sammareier Gutshof in Bad Birnbach ein Casting für die königliche Nachfolge stattfinden. Wer Begeisterung und Engagement mitbringt und sich als Königliche Nachfolge gesucht Amt der Rottaler Mostkönigin wird neu vergeben Botschafterin der Direktvermarkter des Landkreises Rottal-Inn, des ländlichen Bades und der Kulturlandschaft an Rott und Inn, auf Messen, Märkten und Veranstaltungen einzubringen weiß, kann sich beim Casting einer fachkundigen Jury präsentieren. Ein charmantes Auftreten, eine freundliche Ausstrahlung und Wortgewandtheit sind ebenso gefragt wie das Wissen um den Most und die Verbundenheit zur Region. Die Krönung der Siegerin wird dann am Samstag, den 10. September um 19 Uhr bei der Eröffnung der Rottaler Mostwochen im Landgasthof Schwinghammer in Massing stattfinden. Interessierte für das Amt der 4. Rottaler Mostkönigin finden alle Informationen online unter www.badbirnbach.de/mostkoenigin oder schicken ihre Bewerbung mit Bild an folgende E-Mailadresse: mostkoenigin@rottal-inn.de.

11 Wochenmarkt Das schöne Wetter und die Sonne verleiten uns dazu, wieder mehr raus ins Freie zu gehen. Ein Picknick mit der ganzen Familie kann daher für alle nur ein Gewinn sein. Deshalb habe ich für diese blühende und wunderschöne Zeit gleich mehrere Tipps zusammengestellt. Die Zutaten findet man beinahe allesamt auf dem Wochenmarkt. Frisches Obst, Radiesal, Zwiebeln, Knoblauch und Kren, geräucherte Fischfilets oder einfach Fleisch für kalten Braten (auch schon fertig), „Greicherts“ oder frische Wurst direkt vom Bauernhof, einmalige Käsespezialitäten ebenso wie Aufstriche aus Ziegenkäse, verschiedene Nudeln für einen Nudelsalat, verfeinert mit einem leckeren Pesto, das übrigens auch zum Dippen lecker schmeckt und – last but not least – uriges frisches Brot in den verschiedensten Varianten. Das alles für sich genommen, könnte man direkt mit nach Hause nehmen und zu schlemmen beginnen. Aber wir wollten ja ein Picknick mit und für die Familie machen nach diesen beschwerlichen und entbehrungsreichen Zeiten. Beginnen wir mit einer scharfen Radiesal Creme. Hierzu waschen wir die Radiesal gut und schneiden sie in Würfel. Dann nehmen wir uns etwas Ziegenkäse zur Hand, zerkleinern diesen ebenfalls und rühren ihn mit Milch (evtl. Ziegenmilch) und Olivenöl so glatt wie möglich. Die Radiesal zugeben, würzen mit Salz, Pfeffer und etwas Rosmarin, ziehen lassen und voilà. Als Nächstes nehmen wir geräucherte Filets von der Forelle oder vom Saibling, trennen die Haut ab und, wenn möglich, entfernen die restlichen Gräten. Dann schneiden wir die Filets möglichst vorsichtig in 1 cm dicke Streifen. Dazu machen wir uns eine frische Vinaigrette mit Himbeeressig und allem, was wir an frischen Kräutern im Garten finden, oder die wir auf dem Wochenmarkt ergattern können. Etwas schärferen Senf mit dazugeben und den Fisch damit schön marinieren. Ich persönlich finde es lecker, wenn fein geschnittene Zwiebeln mit dabei sind. Nun kochen wir uns Spiralnudeln al dente – übrigens auch lecker in der Dinkel-Variante. Dann schälen wir Karotten, Kohlrabi und Süßkartoffeln, schneiden sie in ca. 0,5 cm große Würfel und blanchieren sie. Frischen Speck lassen wir etwas aus und schwitzen ihn mit grob geschnittenen Frühlingszwiebeln noch einmal an. Alle drei Komponenten lassen wir abkühlen. Nebenbei rühren wir Sauerrahm und Joghurt glatt, würzen mit Meersalz und vorzugsweise mit frisch gemahlenem Pfeffer, Paprika und Majoran. Wir vermengen alles und lassen es stehen. Für den Abschluss des Picknicks empfehle ich einen ganz einfachen Obstsalat. Alle Früchte, die man selber gerne mag und sich gerade vorstellen kann, werden in mundgerechte Würfel geschnitten. Nun geben wir frisch gepressten Orangensaft über die Früchte, etwas Blütenhonig und etwas Olivenöl, wegen der Vitaminaufnahme dazu und fertig ist die perfekte Sommererfrischung. Noch etwas karibischer wird das Ganze mit Ananassaft. So, jetzt nur nicht mit dem frischen Brot sparen, alles fest und gut verpacken und raus auf die wunderschönen Wanderwege. Genügend Getränke, vor allem natürlich Wasser dürft ihr nicht vergessen. Weil wir ja mit der Natur leben wollen, müssen wir Anfang Juni noch auf die Kinderstube unserer heimischen Fauna achten. Daher schmeckt das Picknick am besten auf den vielen Rastbänken entlang der Wanderwege. Und dran denken: Alles, was wir mit in den Wald nehmen, kommt auch wieder mit nach Hause. Der Wald soll ja so schön bleiben wie er ist. Ich hoffe ich konnte euch ein wenig Hunger auf eine solche Unternehmung machen. Bleibts gesund, genießts des Leben und lasst euch von den immer noch schlimmen Nachrichten nicht den Appetit verderben. Freuts euch, dass es uns gut geht und seids dankbar, dass wir hier bei uns die Natur noch so genießen können. Schöne Sonnenstunden wünscht euch Euer Manuel Ein durch den Wochenmarkt inspiriertes Rezept Der Bad Birnbacher Wochenmarkt findet jeden Samstag von 8-12 Uhr auf dem Neuen Marktplatz statt.

12 Golf Sommer, Sonne, Pfingsten… und ein neuer Teich Liebe Bad Birnbacher, liebe Gäste, liebe Golfer, die Sonne kommt immer mehr durch und deutet auf den nahenden Sommer hin. Unser neuer Teich auf Bahn 1 nimmt zusehends Formen an und wird bald ganz eingewachsen sein. Ein herzliches Dankeschön an unsere Spielerinnen und Spieler für die Geduld, die solche Baumaßnahmen erfordert. Und ein ganz großes Dankeschön an unsere Greenkeeper und die Baufirma, die den Bau zügig vorangetrieben haben und damit die Einschränkungen auf ein erträgliches Maß eingrenzen konnten. Der Countdown für die 2. Bäderdreieck Golfwoche läuft. Täglich kommen Meldungen für das große Event, das hoffentlich in 2022 wieder bei bestem Golfwetter über die Bühne gehen kann. Details hierzu finden Sie auf unserer Website unter www.bellavista-golfpark.de. Sie spielen noch kein Golf? Testen Sie völlig unverbindlich, ob Sie Spaß daran finden würden beim wöchentlichen Schnuppergolf. Vielleicht entschließen Sie sich direkt im Anschluss, einen Platzerlaubniskurs zu machen? Und wenn nicht, dann haben Sie mit unserem Kurzplatz eine tolle Spielwiese an der Hand, auf der Sie auch ohne Platzerlaubnis nach Herzenslust üben können. Oder aber Sie finden Gefallen an einer Runde spiel!Golf, ganz wie es für Sie ideal ist. Profitieren Sie von der langjährigen Erfahrung unseres PGA-zertifizierten Golflehrers Josef Loher – ein Profi erster Güte, dessen guter Ruf weit über die Landkreisgrenzen hinaus reicht – und finden Sie Gefallen an der Natur beim Golfspiel. Genießen Sie die vielfältigen Ausblicke in das schöne Rottal und die Berge – inmitten von Feldhasen, Margeriten und Falken. Wenn Sie doch lieber einfach nur in der Sonne sitzen und die „Bella Vista = schöne Aussicht“ genießen wollen, verwöhnt Sie das Ehepaar Maiereder vom Bella Vista Bistro gern mit vielen Köstlichkeiten. Bei uns ist immer etwas los. Informieren Sie sich auf unserer Website über aktuelle Angebote und Infos. Schauen Sie doch mal rein. Und? Haben Sie Ihren Besuch bei uns schon geplant? Wir jedenfalls würden uns freuen, Sie bei uns auf der Anlage begrüßen zu dürfen. Ihr Robert Sammereier Manager Bella Vista Golfpark

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Golf und Lungensportgruppe ProShop, das 14. – endlich wieder ein schöner Saisonauftakt Guter Start der Lungensportgruppe Nach einem außertourlichen Herbst-Saisonauftakt im Jahr 2021, luden Bella Vista Pro Josef Loher und Pro Shop Chefin Martina Lösing wieder turnusgemäß zum ersehnten 14. „ProShop Turnier“ ein. Trotz strenger Kälte am Morgen, gingen alle 58 Teilnehmer an den Start und erzielten sehr gute Ergebnisse. Bei der Abendveranstaltung im Landgasthof Winbeck mit hervorragendem Menü war die Stimmung großartig. Höhepunkt des Abends war die Siegerehrung durch einen sichtlich erfreuten Sepp Loher, unterstützt durch Shopleiterin Martina Lösing. Die beiden hatten viel Lob für das Bella Vista Team und die Greenkeeping-Mannschaft rund um „Head Greenkeeper“ Stuart Crossan, welche für ausgezeichnete Turnierverhältnisse sorgten. Golfparkmanager Robert Sammereier freute sich über das gelungene Turnier und bedankte sich mit launigen Worten bei Josef Loher und Martina Lösing, den zahlreichen Spielerinnen und Spielern und dem Team vom Landgasthof Winbeck, das die Gäste verwöhnte. Er nutzte die Gelegenheit, an das Landgasthof Winbeck Turnier am 21. Mai, zu erinnern. Die Brutto-Wertung der Herren war ein Kopf an Kopf Rennen zwischen Kurt Jungbauer und Elias Woolverton. Letztlich siegte dann Kurt Jungbauer mit 28 Bruttopunkten und einem Punkt Vorsprung. Dritter wurde Klaus Wieland mit 26 Bruttopunkten. Bei den Damen ging es ebenso spannend und noch knapper zu. Somrudee Fischer setzte sich mit 22 Bruttopunkten vor Birgit Schwarz und Kathrin Eckl mit je 21 Bruttopunkten durch. In der Nettoklasse C (ab Hcp. 23,5) reichten 36 Punkte für einen dritten Platz, den André Bednarz erzielte. Sieger wurde Heinz Grabmeier mit hervorragenden 43 Nettopunkten, gefolgt von Claudia Weimer mit 40 Nettopunkten. Die weiteren Ergebnisse: Netto Klasse A (bis 16,0): 1. Birgit Schwarz (37 Punkte), 2. Heinz Hecker (GC Auf der Gsteig) 36 Punkte, 3. Kathrin Eckl (35); Netto Klasse B (16,1– 23,4): Der Schwiegersohn der Sponsoren Martin Hofbauer siegte mit 39 Punkten und gab seinen Preis weiter, da er außer Konkurrenz teilnahm. Somit gewann Frederick Waldemer (37) vor Grigori Winbeck (35) und Simon Kromer (34). Nearest to the Pin: Birgit Rieder-Harbauer vom GC Wörthsee (11,70 m), bei den Herren legte Kurt Jungbauer die Kugel 2,08 m an den Stock und sicherte sich ein Birdie. Longest Drive: Birgit Schwarz und Elias Woolverton. Das neue Angebot unter der Leitung von Christine Haas ist in Zusammenarbeit mit dem Verein „Donauschnaufer e. V.“ entstanden. Vor Ort machten sich deren Vorsitzender Johann Götzfried und Schatzmeister Josef Kiesl ein Bild. Beeindruckt waren die beiden nicht nur von der Örtlichkeit im Artrium, wo die Gruppenstunden stattfinden, sondern auch vom Zuspruch, der sich entwickelt hat. Über 30 Anfragen gab es bereits. Zum Start kamen mehr als 20 Teilnehmer. Bei der Lungensportgruppe geht es darum, Techniken und Übungen für den Alltag zu erlernen und für einen schonenden Muskelaufbau zu sorgen. Wenn es medizinisch angezeigt ist, kann der Rehasport ärztlich verordnet werden. Kassen übernehmen in der Regel die Kosten für bis zu 120 Trainingseinheiten im Zeitraum von drei Jahren. Fragen beantwortet Leiterin Christine Haas unter 08563/97740311 oder 0151/54229956. –vg v. l. Vorstand Johann Götzfried, Christine Haas, Schatzmeister Josef Kiesl (Donauschnaufer e. V.) und Veranstaltungsleiter Andreas Hölldobler. Foto: Gröll 14

Skiclub Bad Birnbach Der Skiclub ist nicht nur im Winter aktiv Der Verein hat sein Sommerprogramm veröffentlicht. Ab sofort ist wöchentlich dienstags gemeinsames Lauftraining ab 18:30 Uhr. In einer Stunde erhalten die Teilnehmer Anregungen für ein Ausdauertraining. Von zügigem Gehen (Walking), einfachen Laufspielen, natürlichem Laufen über kleine Dauerläufe bis hin zu größeren Laufrunden ist alles geboten, es gibt mehrere Gruppen. Die Stunde ist kostenlos, eine Mitgliedschaft ist erforderlich. Treffpunkt ist stets das Sport- und Freizeitzentrum. Die Leitung haben Heinz Smetanski (Anfänger), Thomas Gubler (Fortgeschrittene) und Franz Hofmann (Wohlfühlläufer). Ebenfalls per sofort gibt es jede Woche das „Donnerstagsradeln“ ab 19 Uhr. Auch hier fällt jeweils am Sport- und Freizeitzentrum der Startschuss. Die Touren erstrecken sich zwischen 20 und 50 Kilometern. Am Ende jeder Tour wartet der Einkehrschwung auf die Teilnehmer. Kinder und Jugendliche dürfen sich auf den „2. Schlossberg Quicky“ am 23. Juli freuen. Veranstalter sind die Rottaler Skiclubs gemeinsam. Mit einem abwechslungsreichen Trail-Hindernislauf ist Spaß vorprogrammiert. Abwechslungsreiche Hindernisse aus den Bereichen Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Kraft warten auf die Teilnehmer. SC-Mitglieder gehen bei rechtzeitiger Anmeldung kostenlos an den Start. Nichtmitglieder zahlen 10 bis 15 Euro. Mitmachen können Kinder und Erwachsene jeden Alters. Alle Teilnehmer erhalten ein T-Shirt. Nähere Infos bei Gregor Wimmer unter 0151/23222318, Anmeldeschluss ist der 9. Juli. Am 30. Juli findet der Alpenball statt, der kurzerhand in die Sommerzeit verlegt wurde. Dann heißt es im urigen Ambiente des Arterhofes wieder: „Die Nacht der Tracht“. Es spielt die Band „INJOY-Live“, das Kommen in Tracht ist erwünscht. Der Vorverkauf startet am 4. Juli bei Trachten Waldmann. Im Rahmen des Ferienprogramms gibt es am 2. August eine Mountainbike-Tour. Nach einem kurzen Technikworkshop geht es in die umliegenden „Hölzer“. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche mit bestandener Fahrradprüfung und einem geländegängigem Fahrrad. Eine E-Mountainbiketour führt am 18. September ins Pillerseetal. Mit dem Bus geht es zunächst nach St. Ulrich am Pillersee (Abfahrt 6:30 Uhr vom Weinfurtnerparkplatz). Mit E-Mountainbikes und einem örtlichen Guide geht es dann ins Gelände. Dabei muss man kein Profi sein, heißt es vom Skiclub. Schließlich gelte die Buchensteinwand als ein idealer „Anfängerberg“. Der Preis für die Busfahrt inkl. E-Mountainbike und Guide: Erwachsene: 50 Euro, Kinder/Jugendliche 40 Euro (Nichtmitglieder zzgl. 10 Euro). Der Ausflug findet nur bei trockener Witterung statt. Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist der 2. Oktober, Anmeldeschluss: 31. Juli. Wer das Wandern dem Mountainbike vorzieht, sollte sich den 18. September ebenfalls vormerken, denn gleichzeitig ist auch der Familientag am Pillersee mit Bergwanderung auf die Buchensteinwand, vorgesehen ist ein Spaziergang im Tal oder eine Auffahrt mit der Bergbahn. Preis für Busfahrt: Erwachsene: 10 Euro, Kinder/Jugendliche: 8 Euro (Nichtmitglieder zzgl. 10 Euro). Dazu kommen ggf. Kosten für die Bergbahn, Ausweichtermin bei Schlechtwetter ist auch hier der 2. Oktober. Am 6. Oktober startet wieder die Skigymnastik, die von Oktober bis März jeden Donnerstag um 18:30 Uhr in der Doppelturnhalle stattfindet. Der Abschluss der Sommersaison führt mit dem Bus nach Passau. Abfahrt ist am 22. Oktober um 16 Uhr am Weinfurtnerparkplatz. In der Dreiflüssestadt gibt es eine ausgiebige Stadtführung und zum Abschluss ein „Bradlessen“. Rückankunft gegen 23 Uhr. Der Preis für die Busfahrt, Stadtführung und das Bradlessen beträgt für Erwachsene 40 Euro, Kinder 20 Euro (Nichtmitglieder zzgl. 10 Euro). Online-Anmeldeschluss ist der 16. Oktober. Anmeldungen über www.skiclub-badbirnbach.de. -vg 15

Die Rottal Terme im Überblick Telefon: 08563/290-0 Öffnungszeiten Bitte beachten Sie die Sonderöffnungszeiten im Internet. Therapiebad: tägl. 8-18 Uhr Vitarium®mit Thermen- und Saunawelt: tägl. 9-21 Uhr Saunawelt im Vitarium®: Damenabend Mo. 17-21 Uhr Nicht an Feiertagen, Rosenmontag und an Event-Tagen. Thermenwelt im Vitarium®(Textilbereich) Erdgeschoß Obergeschoß Kneipptretbecken 14°-16° verschiedene Ruheräume Sommerbecken 24°-28° Aktivgarten Ausschwimmhalle 33° Alpha-Liegen/Solarien Thermenbach 33° Venite-Restaurant/Terrasse Bewegungsbecken 34° Salzwasser-Lagune 35° Chrysantibadehalle 36° Kaskadebecken 36° Grotte der Sinne Regen-/Textilsauna SPA/Wellness/HAUTcouture ® Gradierwerk Vitarium-Lounge textiles Heilbaden

Rezeptannahme und Behandlungstermine Mo-Fr 9-15 Uhr, Behandlungen auch an Sonn- und Feiertagen Saunawelt im Vitarium® (textilfreier Bereich) Kräutersauna Kristallsauna Erlensauna Lehmsauna Polaris-Sauna Zirbensauna Prießnitzbad Salzsteingrotte Physiotherm-Infrarot-Stube Fußtauchbecken Eisbrunnen, Tauchbecken 18° Thermensee 32°/Dampfpyramide Entspannungsbecken 34° Badehalle mit Ausschwimmbecken 36° Whirlpool 38° Venite-Bistro/Ruheräume Therapiebad(Textilbereich) Erdgeschoß Schwimmerbecken 26°-28° Gruppentherapiebecken 32° Sprudelliegen 33° Ausschwimmbecken 33° Einzeltherapiebecken 34° Entspannungsbecken 35° Rundbecken 36° Heißwasserbecken 40° Kneippbecken heiß/kalt 40°/17° Dampfbad Vortragsräume/Lehrküche Geschäftsleitung/Verwaltung/Arzt Obergeschoß Unterwassermassage Physiotherapie/Naturfango Inhalation/Massage/Fußpflege Gymnastiksaal Ruheräume/Solarium Venite-Café mit Terrasse Bademantelgang textilfreies Heilbaden

18 Rottal Terme Wohltuende Bewegungstherapie im Bad Birnbacher Heilwasser Liebe Gäste, bei Ihrem Aufenthalt in Bad Birnbach sollten Sie unbedingt die Heilwirkung unseres Wassers kennen- und lieben lernen. Das Bad Birnbacher Heilwasser enthält wertvollste Mineralien und ist eine „fluoridhaltige Natrium-Hydrogencarbonat-Chlorid-Therme“. Es gehört dank der hohen Wassertemperatur (je nach Entnahmemenge kann die Auslauftemperatur bis zu 70 °C betragen!) zu den wärmsten Thermal-Mineralquellen Mitteleuropas. Aufgrund dieser Tatsache eignet sich das Bad Birnbacher Heilwasser ganz besonders für die Bewegungstherapie darin. Es wirkt ausgesprochen gut bei folgenden Erkrankungen: Bandscheibenvorfälle bzw. -operationen, Polyarthrosen, chronisch entzündliche rheumatische Erkrankungen, Weichteilrheumatismus, Gelenkerkrankungen z. B. Arthrosen, chronisch degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, Osteoporose, Verletzungsfolgen am Bewegungsapparat, Zustand nach Endoprothesenversorgung und operativer Versorgung von Frakturen (Knochenbrüchen). Selbstverständlich trägt das Wasser auch dazu bei, Erkrankungen vorzubeugen, sodass Schmerzen erst gar nicht auftreten. Wesentliche Faktoren der Heilwirkung sind auf die thermischen Effekte zurückzuführen. Der Auftrieb des Wassers bewirkt eine Entlastung aller Gelenke, sodass jede Bewegung wesentlich leichter fällt als „an Land“. Die Wärme des Wassers sorgt in Ihrem Körper für eine Mehrdurchblutung, was Muskeln und Sehnen geschmeidiger macht und hilft, chronische Beschwerden des Bewegungsapparates zu reduzieren. Es ist ein Genuss zu spüren, wie die Muskulatur mit jedem Aufenthalt belastbarer wird. Nutzen Sie die Heilwirkung unseres Wassers zusätzlich, indem Sie sich von unseren Therapeuten sinnvolle Übungsanleitungen bei einer Gruppengymnastik im Thermalwasser geben lassen. Bei verordneten Übungsbehandlungen erhalten Sie eine 3 Stunden Badekarte (mit Gästekarte 1 Stunde gratis zusätzlich). Eine mögliche Verordnung besprechen Sie bitte mit dem Badearzt. Für gesetzlich Versicherte wird für die Gymnastik eine Rezeptblattgebühr von 10 € plus 10% Eigenanteil fällig. Die Behandlung findet dann in kleinen Gruppen statt. Eine Terminreservierung ist notwendig. Übrigens: Die Wassergymnastik gibt es täglich, auch sonn- und feiertags! Gäste, die an der Gymnastik ohne Verordnung teilnehmen wollen, können dies für einen Aufpreis von 11 € tun. Die Übungsauswahl ist immer so, dass alle Gelenke mobilisiert und die Muskulatur gekräftigt wird. Bei individuellen Beschwerden ist es ratsam, auf eine Einzelbehandlung umzustellen. Hier steht Ihnen dann ein Therapeut ganz individuell mit Rat und Tat zur Seite. Sie haben im Anschluss an die Therapie die Möglichkeit, in die Thermenwelt des Vitariums® zu wechseln. Dort genießen Sie unseren 105m langen Thermenbach sowie die Textil- und Regensauna oder auch die traumhafte Salzwasser-Lagune, die einlädt zum Entspannen und Treibenlassen. Die wohlverdiente Ruhepause dürfen Sie anschließend im „Garten der Sinne“ verbringen, der seinem Namen alle Ehre macht. Umgeben von herrlicher Natur und Vogelgezwitscher vergessen Sie schnell den Alltagsstress. Übrigens: Im Juni und Juli 2022 dürfen sich alle Gäste auf unsere Aktion „Sommer. Sonne. Therme.“ freuen, bei der alle regulären 3-Stunden- bzw. 5-Stunden-Eintrittstickets automatisch in die nächsthöhere Kategorie aufgewertet werden! Viel Freude im heilsamen Thermalwasser und allzeit beste Gesundheit wünscht Ihnen von Herzen, Ihre Gabi Steven Leitung Therapie & Wellness Rottal Terme Gabi Steven

19 Rottal Terme Rottal Terme Sommerpicknick – Genuss pur im Garten der Sinne 18:00Uhr 19:30Uhr 19:45Uhr 20:00Uhr Hier der nächste Damenabend-Spezial-Termin zum Vormerken: Montag, 4. Juli 2022. Fruchtige Duftreise in der Kristallsauna Abschalten vom Alltag bei einem Klangschalenaufguss in der Lehmsauna Süß duftendes Honig-Peelingsalz in der Dampfpyramide Erholt in den Abend: Entspannender Geranium Aufguss in der Kristallsauna Wie gewohnt halten wir an diesem Abend wieder kleine Überraschungen für Sie bereit. 13. Juni 17-21 Uhr: Damenabend Spezial – Hitze, Dampf und Düfte Starten Sie fit und gesund in den Sommer und erleben Sie beim Damenabend Spezial in der Saunawelt im Vitarium eine entspannende Reise in die Welt der Saunadüfte. Wir verwöhnen Sie mit Aufgüssen zum Entspannen und Relaxen! Gratis-Angebote sind verfügbar, wie Plätze vorhanden. Weitere Vergünstigungen sind ausgeschlossen. Viel Vergnügen beim gesunden Schwitzen. Bestellen, abholen, Lieblingsplatzerl im Garten der Sinne suchen und zu zweit genießen! Mit unserem bunt gefüllten Picknick-Korb wird Ihr Sommertag in der Rottal Terme perfekt. Bitte bestellen Sie das Angebot mindestens 2 Stunden vor Ihrem Besuch bei uns in der Rottal Terme telefonisch unter: 08563/ 290-60 oder per E-Mail: info@rottal-terme.de. Angebot gültig bis 30. September 2022, nur mit gültigem Eintrittsticket für die Rottal Terme möglich. Korbinhalt: eine leckere Brotzeit für zwei mit Gemüsesticks, Kräuterdip, belegtes Bierstangerl mit Käse und Schinken, Obst und süße Muffins, 2 Piccolo Sekt (je 0,2 l), 2 Flaschen Mineralwasser (je 0,5 l), 2 Flaschen Saft (je 0,2 l) Picknick-Preis: 33,90€ für 2 Personen Auf Wunsch natürlich auch vegetarisch erhältlich. Der Picknick-Korb ist eine Leihgabe (Pfand: 15€) und muss im Restaurant zurückgegeben werden. Sommergymnastik Starten Sie fit und gesund mit unserer kostenlosen 20-minütigen Gymnastik in den Sommer! Machen Sie aktiv mit und nutzen Sie die positiven Eigenschaften des Körpers im Wasser. Für alle, die sich fit halten und ihrem Körper etwas Gutes tun wollen. Wir treffen uns von Montag bis Freitag jeweils um 15 Uhr im Ausschwimmbecken des Thermenbaches. Angeleitet werden Sie bei dieser sportlichen Gymnastik von einem Therapeuten der Rottal Terme. Hinweis: Eine Eintrittskarte für die Therme ist Voraussetzung zum Mitmachen. Die Gymnastik findet nicht an Feiertagen statt.

20 Rottal Terme und Kunst Sommer. Sonne. Therme. Kunstausstellung im Foyer Vitarium–Michaela Surner präsentiert ihreWerke Genießen Sie in den schönsten Monaten des Jahres einen entspannten Thermenaufenthalt und erhalten Sie eine gratis Zeitgutschrift. Im Juni und Juli 2022 werden alle regulären 3-Stunden- bzw. 5-Stunden-Eintrittstickets automatisch in die nächsthöhere Kategorie aufgewertet. Wir wünschen Ihnen sonnige und entspannte Stunden in den gesunden Fluten und den weitläufigen Außenanlagen des ländlichen Bades! „Die Malerei ist meine Leidenschaft“ sagt Michaela Surner nicht ohne Stolz auf ihre Werke, die weit über die Region hinaus bei Kunstfreunden und Liebhabern großen Anklang finden. Zahlreiche Ausstellungen, unter anderem in Burghausen, München oder auch in Österreich, darf sie zu ihren Steckenpferden zählen. Seit vielen Jahren setzt sich die sympathische Künstlerin intensiv mit der Aquarellund Acrylmalerei mit dem Schwerpunkt expressiver Realismus auseinander. Ein kräftiger Pinselduktus unterstreicht die Aussagekraft der unterschiedlichsten Werke. So schafft es die Malerin scheinbar mühelos, Elefanten, Tiger oder Löwen auf beeindruckende Weise auf der Leinwand zum Leben zu erwecken. Ihr Stil ist dabei unverwechselbar und Kunstaffine erkennen einen echten „Surner“ meist sofort. „Meine Eindrücke, Gefühle und Gedanken spiegeln sich in diesen Bildern. Die Faszination und Leidenschaft zur Malerei wird in den Werken sichtbar und sie finden den entsprechenden Ausdruck“, so Michaela Surner, die betont, dass Farbe, Motiv und Komposition in den Bildern stets eine große Rolle spielen. Gestaltet werden die Werke in unterschiedlichen Maltechniken wie Aquarell, Acryl, Pastell- und Mischtechnik. Im Juni wird die Künstlerin täglich von 9 bis 21 Uhr viele verschiedene Exponate im Foyer des Vitariums in der Rottal Terme präsentieren. Der Eintritt ist für alle Kunstliebhaber kostenlos. Wer gerne selbst Kontakt zur Künstlerin aufnehmen möchte, kann dies unter www.michaela-surner.de tun. Hinweis: Weitere Vergünstigungen ausgeschlossen. Keine Kombination aus Werbeaktionen möglich. Bereits gekaufte Eintrittskarten können nicht umgetauscht werden, keine Barauszahlung oder Rückerstattung möglich. Gültig nur bei Tickets, die an unseren Kassen erworben wurden. Die Aktion läuft von 1.6.-31.7.2022. Eine Verlängerung ist ausgeschlossen. Nicht gültig für das Feierabendticket oder Event-Tickets.

21 Kunstausstellung im Artrium: Josef Karl Nerud – Ferne Inspiration Künstlerhof „Josef Karl Nerud brachte malerische Impressionen von leuchtendem Weiß in klaren Formen aus Ibiza mit und übertrug sie auf die Landschaften der RottalInn-Region“, schreibt Kuratorin Dr. Andrea Schilz in der zur Ausstellungsserie erschienenen Broschüre. Der in Simbach am Inn geborene Maler Josef Karl Nerud (1900-1982) fand in den 1950er-Jahren internationale Anerkennung. Ein langer Aufenthalt auf Ibiza wurde für Nerud wegweisend. Dort machte er Studien zu Landschaft, Architektur und Kultur. Die Eindrücke des Südens beeinflussten sein Werk bis in die späten 1960er-Jahre. Man darf es gewissermaßen als Fügung sehen, dass sich auf den grau durchfärbten Betonwänden des Artriums Bilder und Reproduktionen aus der Ibiza-Serie finden wie solche, mit denen der Künstler die Landschaft an Rott und Inn verewigt hat, denn seine niederbayerische Heimat vergaß er trotz der erreichten Bekanntheit nie. Biograf Josef Egginger schreibt: „… galt es doch nun, den Themen, die ihm zeitlebens am meisten am Herzen gelegen sind, endgültig Ausdruck zu geben. Die Landschaft zwischen Inn und Rott, das sanft geschwungene Hügelland mit fruchtbaren Ackerbreiten, dunklen Waldparzellen, Kirchdörfern und Einödbauern in neuer Sicht zu zeigen, schien ihm vordringliche Aufgabe gewesen zu sein.“ Die Ausstellung im Artrium dauert bis Ende Juni. –vg Artrium-Öffnungszeiten (Kurallee 7, 84364 Bad Birnbach) Mo.–Fr. 9–18 Uhr, Sa. 10–13 Uhr, Sonn- und Feiertage 10-12 Uhr Kunst Im Sommer 2019 hat sich Bianca Obermaier einen Traum erfüllt und seitdem gibt es den Künstlerhof in Asenham. Schon lange zuvor hatte sie eine Vision: ein uriger Bauernhof am Waldrand, in dem eine Vielfalt an kreativen Menschen einen Platz findet, um Werke zu präsentieren. Schon allein die Atmosphäre und die herrliche Aussicht bis hinein in den Bayrischen Wald sind Balsam für die Seele. Der Künstlerhof ist eine Art Plattform für verschiedene kreative Menschen, die ihre Werke ausstellen und die Besucher haben dort die Möglichkeit diese direkt vor Ort zu erwerben. Aktuell finden Sie auf dem Künstlerhof Werke folgender Künstler und Kunsthandwerker: Michaela Surner, Birgit Baumhammel, Manfred Völkel, Renate Bosch, Albert Boris, Günther Peschl, Jeannette Marwinski, Resi Vogl, Carina Hieringer, Oliver Michel, Karin Polzer, Miriam Bernhard, Marianne Orneteder, Marilena Ksienzyk, Birgit Linsmaier, Kathrin Hinterwinkler, Andrea Kroneder, Patrick Maidl, Johann Költringer, Florian Maier, Vanessa Zeller, Stefanie Pfaffinger, Josef Zörndlein, Sonja Meisenberger, Gerhard Meisenberger, Norbert Mainka, Gerhard Franz, Erika Haupt, Kurt Saliger, Rita Stoiber, G. Adam Frhr. V. Aretin, Judith Petzi, Stefan Bosser, Andrea Klaunzer, Martin Courage und Christoph Wieser. Auch Bianca Obermaier präsentiert dort ihre eigenen in liebevoller Handarbeit gefertigten Einzelstücke dekorativer Floristik. Seit nun auch für das kulinarische Wohl gesorgt ist durch Kaffee und Kiachal ist das Angebot komplett. Von Montag bis Freitag 10-12 Uhr & 14-17 Uhr sowie am Samstag 10-12 Uhr stehen die Pforten des Künstlerhofs für Sie offen. Sonntags ist geschlossen. Zudem wird es in den nächsten Monaten einige Sonderveranstaltungen geben. Nähere Infos hierzu finden Sie im Veranstaltungskalender und natürlich auch auf der Homepage www.inspiration-kuenstlerhof.de.

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