Wir feiern 30 Jahre Vitarium Januar 2026 Bad Birnbacher Kulturspatz www.kulturspatz.de
2 Grüß Gott in Bad Birnbach Mit Zuversicht ins neue Jahr MARKT BAD BIRNBACH GEMEINDE BAYERBACH Liebe Leserinnen und Leser, wir blicken auf ein erfolgreiches Jahr zurück, in dem wir vieles erreicht und auf den Weg gebracht haben. Heute ist es uns ein Anliegen danke zu sagen, an unsere Gäste, die uns immer die Treue halten. Wir wissen es sehr zu schätzen, dass sie immer wieder nach Bad Birnbach und in den staatlich anerkannten Erholungsort Bayerbach kommen. Keinesfalls möchten wir es versäumen, auch all jenen „Danke“ zu sagen, die – wie man in dieser Branche so schön sagt – am Gast arbeiten. Wir wissen, dass dies keine Selbstverständlichkeit ist und freuen uns auf eine weiterhin partnerschaftliche Zusammenarbeit mit allen in unseren beiden Orten. Danke sagen wir natürlich auch all jenen, die wieder einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt geleistet haben, der das Leben bei uns ausmacht – in den Vereinen, Verbänden und Organisationen. Auch für dieses Jahr steht schon wieder einiges auf der Agenda. So starten wir in ein Jubiläumsjahr – denn die Rottal Terme wird im Juli 50 Jahre! Rund um diesen Geburtstag wird es viele Anlässe geben, die Gäste und Einheimische zusammenbringen. Ein Highlight ist das Bad Birnbacher Sommerfest, das die Feierlichkeiten krönen wird. Schon im Frühjahr werden wir alle Wanderwege in Bad Birnbach und Bayerbach in ein übergeordnetes Netz einbinden und es kommen vier zusätzliche Yoga-Wege hinzu. Die Qualität unseres Wegenetzes wird weiter steigen. Natürlich werden wir auch die digitalen Radtouren weiter entwickeln und auf dem neuesten Stand halten. Wir freuen uns auf Yoga-, Linedance- und Boogie-Festivals und die vielen Feste unserer Vereine und wir hoffen, dass Sie an all diesen Veranstaltungen Gefallen finden und gesellige Stunden erleben werden. Wir sind der festen Überzeugung, dass wir als Kurort und staatlich anerkannter Erholungsort viele Beiträge leisten können, die unsere moderne Gesellschaft dringend benötigt. Mit unseren Partnern in der Niederbayerischen Thermengemeinschaft wollen wir dies weiter ausbauen, um unseren Standort als Gesundheitsdestination zu festigen. Die Palette reicht von neuen Angeboten wie Waldgesundheit über Modelle zur Betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) bis hin zu speziell zugeschnittenen Präventionsprogrammen für pflegende Angehörige. Die Zusammenarbeit in der Werbegemeinschaft mit dem Ring der Gastlichkeit und der Rottal Terme liegt uns weiterhin besonders am Herzen. Vielen Dank auch hier für die vielen guten Gespräche und Entscheidungen, die wir gemeinsam auf den Weg gebracht haben und bringen werden. Von ganzem Herzen wünschen wir nun allen Gästen und Einheimischen einen guten Start in das Jahr 2026 mit viel Gesundheit und Lebensfreude! Dagmar Feicht Günter Baumgartner Erste Bürgermeisterin Bad Birnbach Erster Bürgermeister Bayerbach
3 Impressum Mehr Infos zum Ring der Gastlichkeit e.V. finden Sie hier: www.ring-der-gastlichkeit.de Gästeinfo im Artrium: Tel. 08563/963046 gaesteinfo@badbirnbach.de Redaktionsleitung: Sanrea Steiner kulturspatz@mail.de Redaktionsmitglieder: Viktor Gröll, Verena Hanner, Kathrin Held, Andreas Hölldobler, Tobias Schampel, Walter Niedermeier, Manuel Rothberger, Lena Stallhofer, Maria Steinhuber. Wir bedanken uns herzlich bei allen Mitarbeitern dieser Ausgabe, insbesondere bei Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Bürgermeister Günter Baumgartner, Geschäftsführer Kurt Tweraser, Kurverwaltungsleiter Viktor Gröll, der Rottal Terme, der Musikschule, dem Katholischen Pfarramt, dem Evangelischen Pfarramt und der Lektorin Marie-Luise Stettler. Bildrechte: Viktor Gröll, Georg Stahlbauer, Thomas Weber, Alexander Steinkohl, Dominik Schmidhuber, Kurverwaltung, Rottal Terme, Musikschule, Fotolia, Dr. Thomas Laser, Bella Vista Golfpark, Marie-Luise Stettler, Nadia Baumgart, Gudrun Putz, Marina Asbeck, Lena Stallhofer. Der Spatz auf dem Titelbild ist von ©CSeigneurgens – Fotolia.com. Titelbild: Hirschgehege beim Giglerhof. Foto: Manuela Brandmeier. Druck: Ortmaier Druck GmbH Birnbachstraße 2, 84160 Frontenhausen Zentrale: +49 8732 9210-0 E-Mail: info@ortmaier-druck.de https://ortmaier-druck.de/ Erscheinungsweise: monatlich Auflagenhöhe: 5000 Exemplare Sanrea Steiner Chefredakteurin Herausgeber: Ring der Gastlichkeit – Verein zur Förderung von Wirtschaft, Tourismus und Kultur im ländlichen Bad e.V. Postfach 28, 84364 Bad Birnbach 1. Vorsitzender: Tobias Schampel info@hotel-quellenhof.info 2. Vorsitzende und Ausschuss Marketing: Kornelia Blüml info@landhaus-cornelia.de 3. Vorsitzender und Ausschuss Feste/Märkte: Siegfried Reitmeier sr@hotelrottalerhof.de 4. Vorsitzender und Wirtesprecher: Tobias Sigl tobias.sigl@arterhof.de Ausschuss Heimatkundekreis: Josef Putz josef1.putz@t-online.de Ausschuss Kulturspatz: Sanrea Steiner kulturspatz@mail.de Ausschuss Wirtschaftsförderung: Kathrin Held honigbiermeier@t-online.de Schatzmeister: Günther Widl office@birnbachhoehe.de Mitgliederbetreuung und Schriftführerin: Michaela Lachauer verwaltung@hotel-chrysantihof.de Alle Angaben beziehen sich auf die zum Redaktionsschluss bekannten Informationen. Die Angabe von Terminen und Preisen erfolgt ohne Gewähr! Für eingereichtes Text- und Bildmaterial wird keine Haftung übernommen. Es besteht kein Anspruch auf die Herausgabe von redaktionseigenem Text- und Bildmaterial. Jegliche Veröffentlichung von Texten und Bildern behalten wir uns vor. Bei Gewinnspielen ist der Rechtsweg ausgeschlossen. Zur besseren Lesbarkeit wird auf das Verwenden von männlich-weiblichen Doppelformulierungen verzichtet. Die Verwendung der männlichen Form ist geschlechtsunabhängig zu verstehen.
4 538. Ausgabe – Januar 2026 Inhaltsverzeichnis 02| Grüß Gott in Bad Birnbach 03| Impressum 04| Inhaltsverzeichnis 05| Gesundheit im ländlichen Bad 06| Rottal Terme 12| Kultur & Brauchtum – Termine zum Vormerken 13| Offene Badekur 14| Kunst 15| Musikschule 16| Lokales 24| Wochenmarkt 25| Gästeehrung 26| Einkaufen & Genießen 34| Landkarten 37| Gästekarte 38| Sonderöffnungszeiten der Gastronomie 40| Gastronomische Betriebe 43| Was finden Sie wo? 44| Branchenbuch und Notdienste 44| Krankenkassen und Selbsthilfegruppen 45| Medizinische Versorgung & Wellness 48| Naturbeobachtung 49| Pflanzenportrait Waldbingelkraut 50| Veranstaltungshighlights 54| Veranstaltungen 60| Ausstellungen, Theater, Museen, Freizeittipps 62| Gottesdienste 63| Geistliches Wort 64| Fahrpläne 68| Wichtige Telefonnummern Über diesen QR-Code können Sie den Kulturspatz auf Ihrem Handy oder Tablet lesen. Den Bad Birnbacher Kulturspatz als Printausgabe können Sie für 3 € inkl. MwSt. pro Ausgabe abonnieren. Die aktuelle und ältere Ausgaben finden Sie hier: www.kulturspatz.de. Redaktionsschluss für die Ausgabe Februar 2026 ist der 8. Januar 2026. Sie suchen ein Geschenk für einen lieben Menschen oder für Ihre Mitarbeiter? Mit dem Bad Birnbach Gutschein haben Sie ein schönes Geschenk und unterstützen damit unsere örtlichen Betriebe. DER BAD BIRNBACH GUTSCHEIN Die perfekte Geschenkidee für Ihre Liebsten! www.badbirnbach.de
Bandscheibenvorfall – Behandlung ohne Operation? 5 Gesundheit im ländlichen Bad Literaturtipp: „Die häufigsten orthopädischen Krankheitsbilder“ exklusiv zu beziehen über die Buchhandlung Hölzl in Bad Birnbach für 9,90 €. Es trifft einen wie aus heiterem Himmel: Man kann sich nicht mehr bücken, ein reißender Schmerz fährt in das Bein hinunter. Oft war eine unbedachte Bewegung oder das Hochheben eines schweren Gegenstandes die Ursache. Im Volksmund ist das ein typischer Hexenschuss, wobei diese Bezeichnung alles Mögliche an Störungen beinhaltet, letztlich auch vielleicht einen Bandscheiben-Vorfall. Ob es sich tatsächlich um einen eingeklemmten (komprimierten) Spinalnerv handelt, kann der Arzt durch eine differenzierte Untersuchung feststellen. Im Zweifelsfall wird ein Bandscheibenvorfall durch eine MRT-Untersuchung (Kernspin-Tomografie) nachgewiesen. Zum Glück muss nicht jeder Bandscheibenvorfall sofort operiert werden. Die häufigsten Vorfälle betreffen die beiden untersten Etagen der Lendenwirbelsäule (bezeichnet als L4/5 oder L5/S1). Als Regel gilt heute, dass im Normalfall mit geeigneten Maßnahmen versucht werden soll, die Störung zu beseitigen. Solche Maßnahmen (über 4-8 Wochen) sind Physiotherapie mit besonderen Lagerungstechniken, Dehnungsbehandlungen (Traktionstherapie), Medikamente zur Abschwellung und Entzündungshemmung und verschiedene Anwendungen der physikalischen Therapie. Der Therapeut achtet stets auf mögliche Lähmungserscheinungen des Beines, also motorische Defizite. Nehmen diese trotz Behandlung zu, ist in diesen Fällen eine Operationsnotwendigkeit abzuklären. In den letzten 3 Jahrzehnten hat sich eine Behandlung mit kortisonhaltigen Substanzen bewährt, die gezielt an die komprimierte Nervenwurzel im Spinalkanal injiziert werden. Eine solche Behandlung (peridurale Injektion) erfolgt entweder unter Röntgenkontrolle in einer Klinik oder durch einen erfahrenen Orthopäden. Alternativ kann der Orthopäde im untersten Endpunkt des Spinalkanals (in Höhe der oberen Pobackenfalte), der leicht zugänglich ist, eine Injektion ohne Röntgendurchleuchtung durchführen. Die Therapie einer solchen Kortisonbehandlung hat hierbei die Aufgabe, die in aller Regel bestehende entzündliche Reizerscheinung im Bereich der komprimierten Nervenwurzel zu beseitigen. Der Bandscheibenvorfall wird sich in den meisten Fällen danach wieder verkleinern und die Ischialgie (Ausstrahlungsschmerz des Ischias-Nervs) spontan zurückgehen. Nur wenn diese weitgehend schmerzfreie Therapie nicht zum Erfolg führt, ist letztlich eine Operation erforderlich. In jedem Fall ist die orthopädische Überwachung (mit oder ohne Therapie) nicht durch eine wohlgemeinte laienhafte Eigentherapie zu ersetzen. Vorsichtige Bewegungen im Thermalwasser sind in den meisten Fällen zu empfehlen (sowohl vor als auch nach einer Operation). Dr. Thomas Laser
Die Rottal Terme im Überblick Telefon: 08563/290-0 Öffnungszeiten Therapiebad: tägl. 8-17 Uhr* Vitarium® mit Thermen- &Saunawelt (montags ab 17 Uhr Damenabend in der Saunawelt) September bis April: tägl. 10-21 Uhr Mai bis August: tägl. 10-20 Uhr Aktuelle Informationen finden Sie unter www.rottal-terme.de Thermenwelt im Vitarium®(Textilbereich) Erdgeschoss Obergeschoss Kneipptretbecken 14°C-16°C verschiedene Ruheräume Chrysantibadehalle 36°C Aktivgarten Ausschwimmhalle 33°C Solarien Thermenbach 33°C Venite-Restaurant/Terrasse Bewegungsbecken 34°C Salzwasser-Lagune 35°C SPA/Wellness Gradierwerk Vitarium-Lounge Sommerbecken 26°C-28°C Kaskadebecken 36°C Grotte der Sinne Textilsauna Regensauna textiles Heilbaden
Therapiebad (Textilbereich) Erdgeschoss Sprudelliegen 33°C Gruppentherapiebecken 32°C Schwimmerbecken 26°C-28°C Heißwasserbecken 40°C Einzeltherapiebecken 34°C Kneippbecken heiß/kalt 40°C/17°C Ausschwimmbecken 33°C Vortragsräume/Lehrküche Geschäftsleitung/Verwaltung/Arzt Rundbecken 36°C Vital-Dampfbad Obergeschoss Unterwassermassage Physiotherapie/Naturfango Inhalation/Massage/Fußpflege Gymnastiksaal Ruheräume/Solarium Venite-Café mit Terrasse Bademantelgang Saunieren & Heilbaden Rezeptannahme und Behandlungstermine Mo-Fr 9-15 Uhr, Behandlungen auch an Sonn- und Feiertagen Saunawelt im Vitarium® (textilfreier Bereich) Kräutersauna Kristallsauna Lehmsauna Salzsteingrotte Thermensee 32°C/Dampfpyramide Entspannungsbecken 34°C Badehalle mit Ausschwimmbecken 36°C Ruheräume Venite-Bistro Zirbensauna Erlensauna Whirlpool 38°C Polaris-Sauna Eisbrunnen/Tauchbecken 18°C Fußtauchbecken Physiotherm-Infrarot-Stube Prießnitzbad
8 Rottal Terme Wohltuende und heilsame Wärme aus den Tiefen des Urgesteins Liebe Gäste, der kalte Winter mit seinen oft nassen und grauen Tagen setzt uns manchmal ziemlich zu. Da hilft vor allem eines: Wärme. Aus diesem Grund entspannen Jahr für Jahr Hundertausende in Thermalbädern. Doch was macht ein Thermalbad eigentlich aus? Man versteht darunter in erster Linie eine Badeanlage, deren Wasser direkt aus einer Quelle kommt und über 20 °C warm ist. Die Wärme stammt aus dem Erdinneren – sie heizt das Wasser auf. Bei seinem Weg an die Erdoberfläche hat das Wasser verschiedene Sedimentschichten durchdrungen und dabei Mineralien oder Schwefel aufgenommen. Wo Thermalquellen austreten, werden sie häufig schon seit vielen Jahrhunderten genutzt. Belege dafür sind die Ruinen antiker Badeanlagen in Aachen und Baden-Baden. Die Bad Birnbacher Quellen, die Chrysanti- (ca. 1.600 m) und die Konradsquelle (ca. 1.200 m) gehören dank der hohen Wassertemperatur zu den heißesten Thermal-Mineralquellen Mitteleuropas. Die Auslauftemperatur beträgt je nach Entnahmemenge bis zu 70 °C. Unsere Rottal Terme ist als Heilquellenkurbetrieb staatlich anerkannt und beihilfefähig. Aufgrund dieser Tatsache eignet sich das Bad Birnbacher Heilwasser ganz besonders für die Bewegungstherapie darin. Je nach Krankheitsbild kann Ihr Arzt Ihnen eine Verordnung für eine Bewegungstherapie im Thermalwasser ausstellen. Das Wasser wirkt besonders heilsam bei folgenden Erkrankungen: • Bandscheibenvorfälle bzw. -operationen • Polyarthrosen • Chronische entzündliche rheumatische Erkrankungen • Weichteilrheumatismus • Gelenkerkrankungen z.B. Arthrosen • Chronisch degenerative Wirbelsäulenerkrankungen • Osteoporose • Verletzungsfolgen am Bewegungsapparat • Zustand nach Endoprothesenversorgung und operativer Versorgung von Frakturen (Knochenbrüchen) Selbstverständlich trägt unser Heilwasser auch dazu bei, Erkrankungen vorzubeugen, sodass Schmerzen erst gar nicht auftreten. Sie haben in der Rottal Terme eine Vielzahl an Erholungsmöglichkeiten. Genießen Sie unser Thermalwasser von 26-40°C z.B. im einzigartigen Thermenbach mit über 105m Länge. In der Saunawelt im Vitarium erwarten Sie neun exklusive Schwitzkammern, ein Dampfbad und unsere thematisierten Ruheräume lassen Sie Alltag und Stress gänzlich vergessen. Tauchen Sie ein in unsere abwechslungsreiche Saunalandschaft, die vom Deutschen Sauna-Bund als „Premium Sauna“ ausgezeichnet wurde und damit das höchstmögliche Prädikat erhielt. Egal, ob drinnen oder draußen: Erleben Sie die Vielfalt der Rottal Terme in all ihren Facetten – Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken! Ich wünsche Ihnen einen guten Jahresstart sowie viel Gesundheit und Glück in 2026! Ihre Bettina Gruber Leiterin Therapie- & Wellness Rottal Terme Bettina Gruber
Frühschwimmer-Ticket 9 Rottal Terme Hinweise: Das Frühschwimmer-Ticket ist ausschließlich an der Therapiebad-Kasse erhältlich. Der Eintritt ist nicht mit anderen Tarifen kombinierbar, weitere Aufwertungen und Vergünstigungen sind ausgeschlossen. Frühaufstehen lohnt sich! Mit dem FrühschwimmerTicket erleben Sie das Therapiebad in entspannter Morgenruhe – täglich 8-9:30 Uhr für 10,50 € p. P.! Gönnen Sie sich den perfekten Start in den Tag. Sport am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen – und bringt Energie, Beweglichkeit und ein gutes Gefühl, das bleibt. Ob vor der Arbeit oder als bewusste Me-Time: Dieses Zeitfenster gehört ganz Ihnen. Nur für alle, die den Morgen lieben. Nur für Frühaufsteher. Nur in der Rottal Terme. Verwöhnwochen – perfekt in das neue Jahr starten Buchen Sie Ihre Liege im Waldruheraum Wir wünschen Ihnen einen guten Start in das Jahr 2026, das für Sie nur glückliche und gesunde Stunden haben soll! Verwöhnen Sie Ihren Körper in der kalten Jahreszeit: Beim Kauf einer Tageskarte erhalten Sie im Januar 2026 gratis ein Peelingsalz für zu Hause! Der Waldruheraum wurde mit viel Liebe zum Detail gestaltet: warme Holztöne, hochwertige Materialien und mit einem Blick in unseren „Garten der Sinne“. Ein Ort, an dem Entspannung und Natur auf ganz besondere Weise verschmelzen. Zwölf exklusive Liegen laden Sie ein, in eine Welt aus sanften Entspannungsmomenten und Rottaler-Naturklängen einzutauchen – von Vogelgezwitscher bis über leises Wasserplätschern. Ihre persönliche Ruhe-Liege können Sie für nur 12,50 € p. P. reservieren – und Sie haben damit den ganzen Tag ihren festen Rückzugsort sicher. Liegenbuchung unter Tel. 08563/2900 oder per E-Mail an info@rottal-terme.de Aqua Dance – unser Gratisangebot für Sie ab dem 7. Januar Das Angebot ist gratis, eine Eintrittskarte für die Rottal Terme ist Voraussetzung zum Mitmachen. Aqua Dance, das ist Training zu fetziger Musik unterschiedlicher Stilrichtungen im Wasser. Heiße Rhythmen, Hüftschwünge und jede Menge Spaß – das alles erwartet Sie in der Thermenwelt des Vitariums. Die leidenschaftliche Tänzerin Lila leitet Sie dabei schwungvoll an. Das Training ist besonders schonend für Gelenke, Bänder und Wirbelsäule und trainiert Ihre Ausdauer und die Muskulatur. Aqua Dance findet immer Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag um 15 Uhr, an Feiertagen bereits um 11 Uhr im Ausschwimmbecken der Thermenwelt im Vitarium statt.
10 Rottal Terme Damenabend SPEZIAL am 12. Januar Erleben Sie beim Damenabend SPEZIAL in der Saunawelt des Vitariums exklusive Besonderheiten für Ihr Wohlbefinden! Wir verwöhnen Sie mit kleinen Überraschungen und abwechslungsreichen Aufmerksamkeiten. An diesem Abend dürfen Sie sich auf folgende Genussaufgüsse freuen: 18:00 Uhr Eukalyptus-Zauber in der Kristallsauna 19:30 Uhr Meditationsaufguss in der Lehmsauna 20:00 Uhr Lavendel-Aufguss in der Kristallsauna 20:30 Uhr Neujahrs-Geschenk: streichelzarte Haut für zu Hause mit unserem Peelingsalz Machen Sie mit bei unserer kostenlosen Wassergymnastik „Aqua Spaß“ und vergessen Sie einmal mehr Ihren Alltagsstress. Montag bis Freitag (ausgenommen Feiertage) 11 Uhr in der Thermenwelt des Vitariums (Ausschwimmbecken Thermenbach) Dauer ca. 20 Minuten Hinweise: Zur Teilnahme an der kostenlosen Wassergymnastik wird ein Eintrittsticket vorausgesetzt. Mitmachen kann jeder Besucher, solange Plätze frei sind. Bitte beachten: Das Angebot findet nicht an Feiertagen statt. Kurzfristige Änderungen vorbehalten. Aqua Spaß Wind und Wetter braucht auch in der kalten Jahreszeit niemand mehr fürchten. Denn mit dem Bademantel-Express ist dafür gesorgt, dass Sie ab 1. November 2025 bis 30. April 2026 garantiert trockenen Fußes vom Bett ins Bad und wieder zurückkommen. VOM BETT INS BAD UND ZURÜCK Direkt ins Badeparadies! www.badbirnbach.de
11 In diesem Jahr fand die Weihnachtsfeier der Rottal Terme in einem besonderen Rahmen statt: Erstmals feierten die Mitarbeitenden der Birnbacher Therme gemeinsam mit der Belegschaft der Wohlfühl-Therme Bad Griesbach. Der festlich geschmückte Gutshof Penning in Rotthalmünster bot dafür die ideale Kulisse. Zu Beginn der Veranstaltung richtete Christian Kampelsberger, operativer Werkleiter beider Thermen, herzliche Worte des Dankes an alle Mitarbeitenden. Er würdigte den Einsatz und das Engagement der Belegschaft im vergangenen Jahr und betonte die Bedeutung des starken Zusammenhalts innerhalb des gesamten Thermenteams: „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Fundament unseres Erfolges. Ihre Treue und Ihre Leidenschaft machen unsere Therme zu dem, was sie sind – Orte des Wohlfühlens. Heute möchten wir Ihnen für Ihren unermüdlichen Einsatz ganz besonders danken.“ Auch Franz Altmannsperger, strategischer Geschäftsführer der Thermengemeinschaft, ergriff das Wort. Er zeigte sich besonders erfreut darüber, dass beide Thermen erstmals gemeinsam feiern und damit ein sichtbares Zeichen für die gewachsene Verbundenheit setzen. Sein Dank galt ebenfalls allen MitarbeiterinRottal Terme Festlicher Jahresausklang – Ehrung langjähriger Mitarbeiter nen und Mitarbeitern, die mit ihrer täglichen Arbeit maßgeblich zum Gelingen der Betriebe beitragen. Für den langjährigen Einsatz wurden im Anschluss geehrt: Gabi Steven und Annemarie Winnetzhammer (40 Jahre), Paul Stadlthanner (30 Jahre), Andrea Gründl und Michael Eichler (25 Jahre), Maria Esslinger (20 Jahre) sowie Samira Kahvedzic (10 Jahre). Ebenso wurden angehende Rentnerinnen und Rentner feierlich in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet: Josefine Kohlmeier, Helmut Neumeier und Annemarie Schussmann. Zum Abschluss des offiziellen Teils folgte ein weiterer Höhepunkt des Abends: Bei einer großen Tombola, deren Erlös einem guten Zweck zugutekommt, konnten alle Anwesenden tolle Preise von regionalen Firmen gewinnen. Begleitet von hervorragendem Essen und zahlreichen, anregenden Gesprächen bot die gemeinsame Feier einen gelungenen Rahmen, um das Jahr 2025 in stimmungsvoller Atmosphäre ausklingen zu lassen. Für alle Beteiligten war es ein Abend voller Wertschätzung, Gemeinschaft und Vorfreude auf die kommenden Aufgaben im neuen Jahr. Bei der Ehrung der langjährigen Mitarbeitenden: (von links): Werkleiter Christian Kampelsberger, Annemarie Schussmann, Josefine Kohlmeier, Annemarie Winnetzhammer, Michael Eichler, Maria Esslinger, Samira Kahvedzic, Paul Stadlthanner, Andrea Gründl, Gabi Steven, Personalratsvorsitzender Ben Riedl, Helmut Neumeier sowie Geschäftsführer der Thermengemeinschaft Franz Altmannsperger.
12Alle Informationen finden Sie unter: www.badbirnbach.de/kalendarium EIN AUSZUG AUS DEM VERANSTALTUNGSKALENDER 2026 KULTUR UND BRAUCHTUM DAS GANZE JAHR ÜBER Neujahrskonzert im Artrium 08. Januar Hofmark Weiberroas 12. Februar Traditioneller Frühjahrsmarkt 12. April 4. Bad Birnbacher Yogafestival 25. und 26. April Maifest 01. Mai Festbieranstich zum Maifest 30. April Line Dance Wochenende 13. bis 15. März Open Air Boogie Festival 26. und 27. Juni 50 Jahre Rottal Terme & Großes Sommerfest 23. bis 26. Juli Großer Faschingszug 17. Februar Karpfhamer Fest 27. August bis 01. September Erntedankfest mit Handwerkermarkt 27. September Palmprozession 29. März Fronleichnamsprozession 04. Juni Traditioneller Herbstmarkt 04. Oktober BRK Theater 20. und 21. November Bad Birnbacher Christkindlmarkt 27. bis 29. November Hofmark Rauhnacht 27. Dezember BRK Theater 27. bis 29. Dezember Rottaler Bäderdreieck Golfwoche 20. bis 24. Juli Pfingst-Hoffest am Arterhof 24. und 25. Mai
14 Kunst Ausstellung „GEMEINSAM-EINSAM“ im Artrium bis zum 2. Januar Ausstellung von Richard Espertshuber vom 2. bis 31. Januar Gut 30 Jahre nach seinem Tod im Jahr 1994 sind Werke von Hadti Dilling ins Rottal zurückgekehrt. In der Ausstellung geht es um Bilder aus unterschiedlichen Schaffensperioden. Es sind Werke, die die Wenigsten gesehen haben, wie Peer Dilling, Neffe des Künstlers, erläuterte. Seine Erwerbsarbeiten wie das Werk „Wind und Wellen“ auf dem Postmünsterer Stausee kennt man oder den in Bronze gegossenen Lenghamer Brückenheiligen Ulrich. „Er hat sich vieles von der Seele gemalt“, wie Peer Dilling betonte – Werke, die anschließend oft im Heuschober des Anwesens in Kleinschnail (Gemeinde Postmünster) landeten. Mit Hans Buchner, Doktor der Philosophie, stand ein exzellenter Kenner von Hadti Dilling als Laudator zur Verfügung. Er kannte ihn seit den 1970er-Jahren, eröffnete seinerzeit Ausstellungen für ihn. Buchner schilderte den Künstler als Mann mit kurzen Haaren und Nickelbrille, wie sie Intellektuelle zu jener Zeit getragen haben, aber auch als Mann mit unheimlicher Energie. Energie habe Dilling auch in Bezug auf das Sacherl in Kleinschnail gebraucht. „Vorher war er als angesehener Bühnenbildner tätig, eigentlich gut situiert“, erzählte der Laudator. Er vollzog den radikalen Schnitt und kehrte zurück nach Niederbayern. Da musste er zunächst die Kraft in die Renovierung des Sacherls legen. Auf eine Technik festlegen kann man Dilling nicht, er hat sowohl Glasbilder als auch Lithographien angefertigt, am meisten hat er aber mit Öl gemalt. Dr. Hans Buchner führte die Gäste der Vernissage zu frühen Werken aus den 1960er-Jahren. „Die Geister in uns“ wurden sie nachträglich benannt. Die Bilder sind aber in jener Zeit entstanden, als der Umzug nach NieFotografien, die in Hawaii aufgenommen wurden, erwarten die Ausstellungsbesucher. In den Jahren 2017-2019 besuchte Richard Espertshuber die Inseln Big Islang, Maui, Oahu und Kauai. Die Bilder vermitteln das Gefühl, Hawaii zu erleben. Tipp: Kommen Sie zur Künstlerführung am 25. Januar um 16 Uhr und erleben Sie im Anschluss einen audiovisuellen Vortrag. derbayern anstand. Werke aus den 1970ern unterscheiden sich in ihrer Machart, zeigen unter anderem Tänzer. Auch Kopfhörer tauchen immer wieder auf. Silber verwendete Dilling zunächst für positive Botschaften, was sich später ins Gegenteil verkehren sollte. In den 1980ern erfolgte ein weiterer Stilwechsel, die Figuren wurden viel geometrischer. Buchstaben flossen mit ein, wirken wie ein Stempel. Die Spätwerke aus den 1990ern zeigen Bilder voller Verzweiflung. „Der Mensch macht sich selber kaputt“, deutete Dr. Hans Buchner die Botschaft, die Hadti Dilling damit in einer Zeit großer Umwälzungen senden wollte. Seine Werke beeindrucken noch heute, seine Themen sind aktueller denn je. Begrüßt wurden die Gäste von Bürgermeisterin Dagmar Feicht, die sich freute, die Ausstellung im ländlichen Bad zu sehen. Für das Artrium durfte die Rathauschefin ein Kompliment von Peer Dilling entgegennehmen. „So schöne Räume hat man selten“, meinte er. Unter den Gästen der Vernissage waren auch Verwandte des Künstlers, unter anderem seine Tochter Nana.
15 Wachsstöckerl und Verlosung eines Weihnachtssterns Musikschule Sing- und Musikschule Bad Birnbach Tel.: 08563/2084 – info@musikschule-badbirnbach.de www.musikschule-badbirnbach.de Die Musikschule bekam Besuch vom Hl. Nikolaus „Lasst uns froh und munter sein“, so tönt es in der Schule Und viele, viele andre Lieder, darunter auch sehr coole! Geschenke hat er dann dabei für alle Musikanten, dafür wir uns an dieser Stell’ sehr herzlich woll’n bedanken! Drum lieber, lieber Nikolaus, so höre uns hier an, wie jeder von uns, Groß und Klein, musizieren kann! Ob Streicher, Bläser, Gitarre, Steirische oder Gesang, im Solo oder Ensemble – du hörst uns im besten Klang: Laut und leise, hoch und tief, schnell und langsam, schön und schief, gezupft, gestrichen und geblasen, auf 88 Tasten angeschlagen. Mit Quinten, Quarten und auch Terzen Sagen wir dir aus ganzem Herzen: Komm wieder bitte nächstes Jahr, das wäre einfach wunderbar! Beim Weihnachtskonzert der Musikschule gab es dieses Jahr eine besondere Aktion: Die restlichen Wachsstöckerl, die Lisa Putz vom Alten Weißbräu zugunsten des Fördervereins zur Verfügung gestellt hat, wurden vor dem Konzert verkauft. Damit verbunden war die Verlosung eines leuchtenden Weihnachtssterns aus Holz. Das Los wurde am Ende des Konzerts durch den Nikolaus gezogen. Insgesamt kamen durch diese Aktion 605 € zugunsten des Fördervereins zusammen. Vielen Dank an Lisa Putz für die Bereitstellung der Wachsstöckerl und an Piroschka Sztrókay für die Spende des leuchtenden Holz-Weihnachtssterns! Unser lieber Nikolaus, ja der kommt jedes Jahr. Da spiel’n wir ihm so manches Ständchen, das ist natürlich klar!
16 Lokales erlebte danach einige Besitzer, bis 1890 die Familie Moser, ursprünglich aus Pfarrkirchen, auf den Plan trat. Hans Moser war Gastwirt, Lebzelter und Konditor. Sogar Wachs wurde in dieser Zeit gezogen. Er errichtete neben der Gastwirtschaft auch eine kleine Privatbrauerei. In der Wirtsstube traf sich alles, was Rang und Namen hatte im Birnbach dieser Zeit. An den „Schlankerltagen“ wurde wohl besonders viel umgesetzt. Am Lichtmesstag endete ein Geschäftsjahr. Zinsen und Pachten von Grundherren und Geldgebern wurden fällig. Nach einem Jahr wurden die Gehälter ausbezahlt. Mit einem Handschlag wurden die Dienstboten für ein weiteres Jahr verpflichtet oder Werksverträge neu ausgehandelt. Und für alle, die noch keine Arbeit gefunden hatten, war das örtliche Wirtshaus ein Vermittlungsinstitut für Arbeit. Apropos Lichtmess: Zu Lichtmess gehören die Wachsstöckl, und die hütet Lisa Putz seit jeher wie einen Schatz. „Über meine Mama bin ich zu den Wachsstöckln gekommen“, erzählt sie. Es begann, als sie von ihrer Mutter eines zur Firmung bekam. „Früher, da war in der Firmschatulle oft auch ein Wachsstöckl drin“, so Lisa Putz. Mit den Wachsstöckln hat Lisa Putz immer wieder Spendenaktionen gestartet – so auch vor kurzem. Nutznießer ist der Förderverein der Sing- und Musikschule. Beim Weihnachtskonzert wurden Wachsstöckl mit kunstvollen Verzierungen für den guten Zweck veräußert. Der Förderverein kann damit Instrumente kaufen und Schüler an die Musik heranführen, deren Familien finanziell nicht auf Rosen gebettet sind. 605 Euro kamen für den guten Zweck zusammen. In der Hofmark geht eine lange Tradition zu Ende, zumindest vorerst. Der „Alte Weißbräu“ hat am 31. Dezember seine Pforten geschlossen. Hintergrund: Hotel und Wirtshaus sollen veräußert werden, der Pachtvertrag läuft aus. Der Alte Weißbräu wurde 1982 aufwendig saniert. Unvergessen ist die Zeit, als Martha und Josef Kagerer – heute Ehrenvorsitzender im Ring der Gastlichkeit – die Wirtsleute waren. Ab 1998 haben Lisa und Günther Putz das Traditionshaus übernommen. Nicht nur viele Stammgäste des ländlichen Bades und zahlreiche Einheimische gingen beim Weißbräu ein und aus, sondern auch ausgewiesene Kulinarik-Profis wie Paul Enghofer. Der Filmemacher hat mehrere Sendungen für den BR im Alten Weißbräu aufgezeichnet. Besonders schätzte der „Enghofer Paul“ nach eigenem Bekunden, dass Günther Putz nicht nur die moderne Küche beherrscht, sondern auch die alten Rezepte bestens kennt. „Das sind Schmankerl, die es heute nicht mehr so oft gibt“, sagte Enghofer erst kürzlich. Das gilt übrigens nicht nur fürs Essen. Auch den Hollersaft, den Wirtin Lisa Putz alljährlich ansetzte, schätzte er sehr. Die Weißbräu-Geschichte begann freilich weit vor den 1980er-Jahren, und sie wurde von den beiden Wirtsleuten gut dokumentiert. Alles beginnt damit, dass Joseph von Ankershoffen 1845 das Haus Nummer 45 in Birnbach gekauft hat. Der in Aigen am Inn geborene Steuerliquidations-Geometer zu Griesbach hatte damals die einzige Tochter des wohlhabenden Handelsmannes Georg Duschl und dessen Frau Anna-Maria in Birnbach geheiratet. Joseph von Ankershoffen und seine Frau Anna-Maria führten die Geschäfte des Schwiegervaters auf der Kramersölde (heute Hofmark 11) fort. Jedoch ließen sie das vorhandene Gebäude nach einem Brand abreißen und ein neues errichten. Das Anwesen Einblick in die Weißbräu-Geschichte und gelungene Spendenaktion v.li.: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Musikschulleiterin Piroschka Sztrókay, Fördervereinvorsitzende Grit Winkler, Lisa und Günther Putz. Foto: Gröll
17 Rückblick auf den Publikumsmagnet, das Adventsingen in Bad Birnbach Trendy Huber unter neuer Führung Lokales Mehr als 200 Besucher strömten ins Artrium, um das Adventsingen unter dem Motto „Komm, wir geh’n nach Bethlehem“ zu erleben. In vorweihnachtlicher Atmosphäre wurde dem Publikum ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm geboten, für das renommierte Musik- und Gesangsgruppen aus Ober- und Niederbayern gewonnen werden konnten. Der Lindmair Dreigesang berührte mit seinen klaren, fein aufeinander abgestimmten Frauenstimmen, während die vier Männer der Adlgaßer Sänger einen kraftvollen Gegenpol setzten. Musikalische Farbtupfer lieferten die Ramsauer Holzbläserinnen aus dem Landkreis Mühldorf, ebenso wie die Vilsleit’nmusi, die als Lokalmatadoren auf der Bühne einen Heimvorteil genossen und vom Publikum gefeiert wurden. Einfühlsam und kenntnisreich führte der bekannte BR-Heimat-Moderator Stefan Semoff durch den Abend und verlieh der Veranstaltung mit seinen Worten zusätzlichen Glanz. Auch über das Artrium hinaus fand das Konzert große Beachtung: Der Bayerische Rundfunk strahlte das Adventsingen auf BR Heimat aus und machte die besondere Stimmung des Abends so auch für ein breites Publikum hörbar. Es ist eine Nachricht, die viel Freude ausgelöst hat: Für den Nahversorger „Trendy Huber“ gibt es eine Nachfolgerin. Karina Attenberger aus dem benachbarten Hotel „Alte Post“ hat das Geschäft im Herzen der Hofmark von der Familie Huber übernommen. Der Name wird sich natürlich ändern – aus „Trendy Huber“ wird „Hofmarks Dorfladen“ werden. Viel wichtiger dürfte für die vielen Stammkunden aber sein, dass sich beim Personal nichts ändert. „Das wird so bleiben“, bestätigt Karina Attenberger. Die aktuell eingeschränkten Öffnungszeiten bleiben vorerst, sollen aber Stück für Stück ausgedehnt werden. Und auch der Lieferservice bleibt bestehen. „Es geht nahtlos über“, freute sich Michael Huber. Auch er wird nach wie vor immer wieder einmal im Laden zu sehen sein, denn er wird seine Nachfolgerin in der ersten Zeit begleiten. Und wie kommt man zu so einem Entschluss? „Die Diskussionen habe ich natürlich auch mitbekommen, auch hier im Geschäft“, erzählt Karina Attenberger, der die Hofmark und damit die gute Stube des ländlichen Bades naturgemäß am Herzen liegt. Irgendwann habe sich dann der Gedanke entwickelt und sei bis zum Entschluss gereift. Ihre Rolle im Hotel Alte Post wird Karina Attenberger übrigens nach wie vor ausfüllen. Es ist für sie also keine Frage „entweder – oder“, sondern vielmehr „sowohl – als auch“. Wie dem auch sei: Die Birnbacher wird es freuen, ebenso wie viele Gäste des ländlichen Bades. „Einige Stammgäste haben mir gesagt, wenn es das Angebot hier im Ort nicht mehr gibt, kommen sie nicht mehr“, erzählt Michael Huber. Diese Gefahr ist nun aber erst einmal gebannt.
Impressionen vom Christkindlmarkt 18 Lokales Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann roßer Dank gilt unseren Sponsoren! gerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, ImmobiMaier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro WimElektro Mayer, Trachten Waldmann seren Sponsoren! mer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobirkt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro WimGroßer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Die Optikerei, RO/SE Blechverarbeitung, Fliesen Platten Mosaik Kollmer, Markt Bad Birnbach, Bruckmeier Garten- und Landschaftsbau Schaltschrankheizungen Sanierungen n Neubauten Großprojekte n Natursteinverlegung Tobias Kollmer Mooswiesenstraße 20 84364 Bad Birnbach Telefon 08563-6132821 info@kollmer-fliesen.de www.kollmer-fliesen.de Josef Gassenhuber staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister Hans-Moser-Str. 2 • 84364 Bad Birnbach Telefon: (0 85 63) 25 27 www.die-optikerei.de • info@die-optikerei.de e.K. Wellness für die Augen Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Die Optikerei, RO/SE Blechverarbeitung, Fliesen Platten Mosaik Kollmer, Markt Bad Birnbach, Bruckmeier Garten- und Landschaftsbau Schaltschrankheizungen Sanierungen n Neubauten Großprojekte n Natursteinverlegung Tobias Kollmer Mooswiesenstraße 20 84364 Bad Birnbach Telefon 08563-6132821 info@kollmer-fliesen.de www.kollmer-fliesen.de Josef Gassenhuber staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister Hans-Moser-Str. 2 • 84364 Bad Birnbach Telefon: (0 85 63) 25 27 www.die-optikerei.de • info@die-optikerei.de e.K. Wellness für die Augen gilt unseren Sponsoren! eitung, Fliesen Platten Mosaik Kollmer, Markt Bad Birnbach, ftsbau Schaltschrankheizungen Sanierungen n Neubauten Großprojekte n Natursteinverlegung Tobias Kollmer Mooswiesenstraße 20 84364 Bad Birnbach Telefon 08563-6132821 info@kollmer-fliesen.de www.kollmer-fliesen.de Josef Gassenhuber staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister Hans-Moser-Str. 2 • 84364 Bad Birnbach Telefon: (0 85 63) 25 27 www.die-optikerei.de • info@die-optikerei.de e.K. Wellness für die Augen ilt unseren Sponsoren! ng, Fliesen Platten Mosaik Kollmer, Markt Bad Birnbach, au Schaltschrankheizungen Sanierungen n Neubauten Großprojekte n Natursteinverlegung Tobias Kollmer Mooswiesenstraße 20 84364 Bad Birnbach Telefon 08563-6132821 info@kollmer-fliesen.de www.kollmer-fliesen.de Josef Gassenhuber staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister Hans-Moser-Str. 2 • 84364 Bad Birnbach Telefon: (0 85 63) 25 27 www.die-optikerei.de • info@die-optikerei.de e.K. Wellness für die Augen Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Die Optikerei, RO/SE Blechverarbeitung, Fliesen Platten Mosaik Kollmer, Markt Bad Birnbach, Bruckmeier Garten- und Landschaftsbau Schaltschrankheizungen Sanierungen n Neubauten Großprojekte n Natursteinverlegung Tobias Kollmer Mooswiesenstraße 20 84364 Bad Birnbach Telefon 08563-6132821 info@kollmer-fliesen.de www.kollmer-fliesen.de Josef Gassenhuber staatl. gepr. Augenoptiker und Augenoptikermeister Hans-Moser-Str. 2 • 84364 Bad Birnbach Telefon: (0 85 63) 25 27 www.die-optikerei.de • info@die-optikerei.de e.K. Wellness für die Augen Großer Dank gilt unseren Sponsoren! Metzgerei Wasner, Metzgerei Lang, Bäckerei Brummer, Modetreff - Wimmer Regina, Immobilien Maier, Haus- und Gartenservice Geisberger, Markt Bad Birnbach, AWB Steuerbüro Wimmer, Elektro Mayer, Trachten Waldmann
19 Lokales
20 Lokales Jahresabschlussfeier der BRK-Bereitschaft Bad Birnbach Am Internationalen Tag des Ehrenamtes, dem 5. Dezember, fand die Jahresabschlussfeier der BRK-Bereitschaft Bad Birnbach im Gasthof „Zum Alten Weißbräu“ statt. Bereitschaftsleiter Lukas Schießl begrüßte zu Beginn die Kameraden sowie zahlreiche Ehrengäste: Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Pfarrer Hans Heindl, Johann Haider (stellvertretender BRK-Kreisgeschäftsführer und Leiter des Rettungsdienstes) sowie Christina Hofmann (Mitglied des BRK-Kreisausschusses) in Vertretung von Kreisbereitschaftsleiter Daniel Jetzlsperger. Besonders herzlich hieß Schießl die aktiven Helfer sowie die Mitglieder der BRK-Theatergruppe willkommen. In seinem Jahresbericht blickte Schießl auf ein ereignisreiches Jahr zurück, das auch personelle Veränderungen brachte: Er selbst hatte 2024 die Leitung der Bereitschaft von seinem Vorgänger Christian Kreisel übernommen, der weiterhin das Team des Helfer vor Ort (HvO) führt. Christa Neureuter bleibt für die Organisation der Blutspendetermine verantwortlich, während Bertram Neureuter die Planung und Durchführung der Dienstabende unterstützt. Ein zentrales Thema des Jahresberichtes waren die Einsätze des HvO: Mit bislang 220 Einsätzen im laufenden Jahr ist das Team sehr gefordert – häufig auch mehrfach am Tag und rund um die Uhr. Trotz des tagsüber besetzten Rettungswagen-Stellplatzes bleibt der Bedarf an schneller, ehrenamtlicher Hilfe unverändert hoch. Schießl dankte insbesondere Christian Kreisel, Johannes Moosbauer und Thomas Blüml für ihren unermüdlichen Einsatz. Viel Engagement zeigten die Mitglieder auch beim Umbau des Festplatzes am Rotkreuzhaus. Nachdem die Firma Brandmeier die Erd- und Kiesarbeiten sowie das Setzen der Randsteine übernommen hatte, packten die Ehrenamtlichen selbst mit an und übernahmen das Pflastern des Platzes. Ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in Bad Birnbach ist die Theatergruppe der BRK-Bereitschaft unter der Leitung von Beppi Brunner. Mit dem Stück „Ned mei Leich“ sorgten die Laienschauspieler im November und Dezember für beste Unterhaltung. Der Bühnenaufbau fand durch die Mitglieder selbst statt. Bei insgesamt acht Sanitätsabstellungen sorgte die Bereitschaft 2024 für Sicherheit bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen – darunter den Faschingszug und das Mondscheinbaden. Um bei solchen Einsätzen künftig noch besser ausgestattet zu sein, wurde eine fahrbare K-Schutztrage angeVordere Reihe vonlinks: Kurt Hofmann, Elisabeth Göblmeier, Siegfried Biermeier. Zweite Reihe: Franz Hofmann, Dagmar Feicht, Johann Haider, Lukas Schießl und Pfarrer Hans Heindl. Oberste Reihe: Christina Hofmann, Kurt Roeder, Hans Strell, Ludwig Frank. Foto: Michael Schmidbauer
21 Lokales schafft, die insbesondere bei Veranstaltungen ohne Rettungswagen große Erleichterung bringt. Die Blutspendetermine waren gut besucht: Zwei Aktionen konnten erfolgreich durchgeführt werden. Insgesamt acht Dienstabende fanden im Laufe des Jahres statt – stets mit dem Ziel, das Fachwissen zu vertiefen und die Einsatzfähigkeit zu stärken. Der neue Dienstplan steht bereits: Ab Januar finden die Abende jeweils am letzten Freitag des Monats um 19:30 Uhr im Rotkreuzhaus statt. Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen, sich ein Bild von der Arbeit der Bereitschaft zu machen. Eine strategische Entscheidung fiel zum Jahresbeginn: Die Unterstützungsgruppe Rettungsdienst (UGRD) wurde zum 1. Januar außer Betrieb genommen – unter anderem aufgrund seltener Alarmierungen und personeller Engpässe. Die frei gewordenen Ressourcen sollen künftig verstärkt in den HvO fließen. Im Anschluss an den Rückblick sorgte Christa Neureuter mit einer besinnlichen Geschichte für einen besonderen Moment der Ruhe und Nachdenklichkeit. Nach einem kurzen Totengedenken durch Pfarrer Hans Heindl folgten die Grußworte der Ehrengäste – darunter Bürgermeisterin Dagmar Feicht, Pfarrer Hans Heindl und Johann Haider vom Kreisverband. Pfarrer Hans Heindl betonte, dass sein Grußwort eher ein Dankwort sei, „denn ich bin dankbar, dass wir das Rote Kreuz hier in Bad Birnbach haben. Ein besonderer Dank geht von meiner Seite an diejenigen unter euch, die in die Schulen gehen und die Kinder dafür sensibilisieren, wie wichtig es ist, in Notsituationen einzugreifen und zu helfen.“ Zum Schmunzeln brachte Pfarrer Heindl die Anwesenden im Anschluss mit einer kurzen Geschichte, passend zur Vorweihnachtszeit. Bürgermeisterin Dagmar Feicht schloss sich dem Dank ihres Vorredners an und brachte ebenfalls eine Geschichte mit: „Wie das Rote Kreuz Weihnachten rettete“. Die Moral dieser Geschichte ist, wie gut es tut, Menschen um sich zu haben, auf die man sich verlassen kann. „Und genauso ist es bei euch, wann immer wir euch brauchen – ihr seid für uns da!“ Johann Haider (stv. Kreisgeschäftsführer des BRKKreisverbandes Rottal-Inn) bedankte sich in erster Linie sehr herzlich bei Lukas Schießl: „Es freut mich sehr, dass du diese Aufgabe angenommen hast und die Bereitschaft weiterführst. Jetzt ist es an der Zeit, die Bereitschaft wieder attraktiv für junge Leute zu gestalten, die Voraussetzungen sind gut, denn ihr könnt auf viele erfahrene Mitglieder aufbauen, die euch unterstützen.“ Er bedankte sich auch ausdrücklich bei Bürgermeisterin Dagmar Feicht für die gute Zusammenarbeit, ohne die vieles nicht möglich wäre. Christina Hofmann vom Kreisausschuss bedankte sich bei allen Mitgliedern und betonte, dass die Kreisbereitschaftsleitung und der Kreisausschuss jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen, wenn die Bereitschaft Unterstützung benötigt. Danach folgten die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 20 Dienstjahre erhielt Kurt Roeder eine Ehrung. Besonderen Applaus erhielten Elisabeth Göblmeier und Siegfried Biermeier, die bereits seit 50 Jahren Teil der BRK-Familie sind. Darüber hinaus überreichte Lukas Schießl Ehrungen für besonderes Engagement an Kurt und Franz Hofmann, Ludwig Frank und Hans Strell. Sie bekamen ein kleines Präsent als Dank für ihre tatkräftige Unterstützung über das Jahr hinweg, insbesondere beim Pflastern des Rotkreuzhaus-Vorplatzes. Nach dem offiziellen Teil ging die Feier in gemütlicher Runde weiter. Bei bayerischen Schmankerln und guten Gesprächen ließ die BRK-Bereitschaft Bad Birnbach das Jahr in geselliger Atmosphäre ausklingen.
22 Lokales Gästeinfo erhalten beziehungsweise online unter www.badbirnbach.de/gut-zu-wissen abrufen können. Gerne können Sie auch diesen QR-Code nutzen, um auf die Webseite zu gelangen: Ein Punkt ist uns aufgrund der aktuellen Entwicklung besonders wichtig: der Bad Birnbacher Badebus. Die Linie 7522 wurde seit 1. September erheblich ausgeweitet. Im Halbstundentakt erreichen wir den Bahnhof, die Rottal Terme, das Artrium, den Neuen Marktplatz und die Einkaufsmärkte im Gewerbegebiet sowie einige andere Haltestellen. Der Fahrdienst ist kostenlos und täglich von 9 bis 18 Uhr unterwegs. Damit wollen wir einen wichtigen Beitrag leisten, dass unsere Gäste auch ohne Auto bei uns mobil sind. Vielen Dank für Ihr Verständnis und einen schönen Aufenthalt bei uns im ländlichen Bad! Liebe Leserinnen und Leser, liebe Gäste, zum 1. Januar 2026 ändert sich die Höhe unserer Kurabgabe von 2,90 Euro auf 3,40 Euro in der Kurzone I. Die letzte Erhöhung liegt 18 Jahre zurück, sie erfolgte im Jahr 2008. Wir haben versucht, den Satz so lange wie möglich stabil zu halten, gerade auch zuletzt in den Zeiten der großen Kostensteigerungen aufgrund der Energiekrise in den Jahren 2022 bis 2024. Bad Birnbach ist der letzte Ort im Rottaler Bäderdreieck, der diesen Schritt geht. Nun aber kommen wir an einer Anhebung der Kurtaxe nicht mehr vorbei und bitten um Ihr Verständnis. Gleichzeitig möchten wir darauf hinweisen, dass wesentliche Vorteile nach wie vor erhalten bleiben. Die Rottal Terme verlängert Ihren Aufenthalt täglich um eine Stunde, wenn Sie im Besitz einer gültigen Bad Birnbacher Gästekarte sind. Der Markt Bad Birnbach trägt dafür Sorge, dass Sie täglich bis zu 6 Stunden auf allen ansonsten kostenpflichtigen Parkplätzen (auch unmittelbar rund um die Rottal Terme) parken können. Für unsere Veranstaltungen gelten stets vergünstigte Eintrittspreise für Gästekarteninhaber, die Kurkonzerte sind ohnedies kostenlos. Es gibt noch viele weitere Vorteile, die wir in einem eigenen Heft zusammengefasst haben, das Sie in der In eigener Sache
23 Lokales Rückblick auf die Themenwanderung im Dezember Es gibt wohl keinen anderen Zeitraum im Jahreslauf, um den sich so viele Geschichten ranken, wie ausgerechnet um die „staade Zeit“. Das erfuhren auch die über 20 Wanderer, die sich unter der Anleitung von Wanderführer Heinz Smetanski auf den Weg in die Lugenz machten. An der Holzkapelle erwartete Roswitha Klingshirn von der Gästeinfo des Artriums die Wandergruppe. Sie erzählte von den Bräuchen und Mythen zur Rauchnacht – also wenn es hier im Rottal „weihrazt, spuckt und geistert“. So wurden der „Blutige Thamerl“ und die „Schiache Luz“ besprochen, aber auch ein Gedicht zur Rauhnacht von Max Matheis hatte Roswitha Klingshirn parat. Darüber hinaus wurde ein Blick in die Zukunft gewagt mittels Zwetschgenbaumschütteln, Pantoffelwerfen und Apfelkernzählen. Eine Geschichte zu den armen Seelen und eine zum „Grenzfrevler“ wurde vorgetragen und es gab auch die Auflösung, wie man die armen Seelen erlösen kann. Perchten, Rauwuggal sind ein wichtiges Thema in der Zeit zwischen Weihnachten und Heiligdreikönig. Sie bekämpfen die Dunkelheit und die bösen Geister. Das konnten die Wanderer unmittelbar und hautnah erleben, denn die Perchten um Pepp Schmalhofer vom Bayerbacher Brauchtumsverein Rottaler Habergoaß, Hexn und Rauwuggal kamen aus dem Wald direkt zur Gruppe. Tief beeindruckt wanderte die Gruppe weiter zum Rottaler Alpakahof. Dort wurde sie mit Glühwein und Punsch begrüßt. Eine gute Nachricht gibt es für alle Autofahrer im ländlichen Bad. In der Zeit vom 24. Dezember 2025 bis 6. Januar 2026 werden keine Parkgebühren erhoben. Damit werden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Besucher der Rottal Terme oder all jene, die Gastronomie oder Einzelhandel aufsuchen wollen, können in der „staad’n Zeit“ sorgenfrei auf den ansonsten kostenpflichtigen Parkplätzen stehen bleiben, während die Mitarbeiter des Marktes die obligatorischen Wartungs- und Umstellungsarbeiten an den jeweiligen Parkautomaten zum Jahreswechsel erledigen können. Kostenloses Parken Ein Gruppenfoto mit den Bayerbacher Perchten um Pepp Schmalhofer durfte natürlich nicht fehlen. Foto: Lena Stallhofer
24 Lokales und Wochenmarkt Pettersson und Findus begeisterten im Artrium Ein besonderer Theaterausflug führte die Kinder der drei Kindergärten der Verwaltungsgemeinschaft – Bad Birnbach, Bayerbach und Brombach – ins Artrium. Während die Gruppen aus Bayerbach und Brombach mit dem Doppeldeckerbus anreisten, machten sich die Birnbacher Kinder zu Fuß durch das winterliche Bad Birnbach auf den Weg. Gut 200 Kinder verfolgten dort gespannt die Aufführung „Pettersson zeltet“ des Wittener Kinder- und Jugendtheaters. Im Stück möchte Kater Findus zum ersten Mal in seinem Leben in einem Zelt übernachten, während Pettersson seine neu erfundene „Flitzebogenwurfangel“ ausprobieren will. Gemeinsam planen sie einen Ausflug ins Fjäll – mit Wandern, Angeln und Zelten. Doch natürlich kommt alles anders, denn die neugierigen Hühner wollen ebenfalls herausfinden, wie es ist, im Zelt zu schlafen, und bringen damit die Pläne gehörig durcheinander. Möglich gemacht wurde der exklusive Theater-Vormittag von Veranstaltungsleiter Andreas Hölldobler, der den Auftritt organisiert hatte. „Gerade in der Vorweihnachtszeit ist ein Theaterstück doch ein wunderbares Programm für die Kinder“, betonte Hölldobler. Die jungen Zuschauer dankten es mit sichtbarer Begeisterung und lang anhaltendem Applaus und hoffen sicherlich auch auf einer Fortsetzung eines lustigen Theatervormittags „dahoam“. Ein durch den Wochenmarkt inspiriertes Rezept Mit großem Radau hat uns das alte Jahr verlassen und nun stehen uns wahrscheinlich die kältesten Wochen des frischen Jahres ins Haus – Zeit für eine warme, langanhaltende Mahlzeit. Der Stand der Käsemanufaktur Somann aus Esternberg ließ mir den Gedanken an ein feudales Raclette mit der Familie durch den Kopf gehen. Der aromatische Duft des zart schmelzenden Käses, der über Tomaten, Paprika, Zucchini und Champignons seinen vollen Geschmack entfaltet, ist meine liebste Zusammenstellung. Natürlich wären auch Zwiebel, Knoblauch und Mais in den kleinen Pfännchen eine Schau. Für die „Süßen“ gehören sogar Ananas- oder Pfirsichstückchen dringend auf die Einkaufsliste. Dazu scharf angebratene, pikant marinierte Puten- oder Schweinefiletstreifen und frisches Baguette als Abrundung für das „Familienhappening“. Aber welchen Käse soll ich nehmen? Der Tipp aus dem Hause Somann ist der Rahmkäse aus eigener traditioneller Herstellung nach dem überlieferten Verfahren. Dieser Empfehlung bin ich gerne nachgekommen und habe die Entscheidung wahrlich nicht bereut. Übrigens dürften sich auch zur Brotzeit die Käsesorten aus Roh- und Heumilch, sowohl mit als auch ohne Bergkräuter, hervorragend eignen. Satt und voller Freude auf das nächste Raclette wünsche ich allen viel Freude, die nun auch Appetit auf einen kulinarischen Familienabend bekommen haben. Euer Manuel
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