Bad Birnbacher Kulturspatz

5 Kurspatz-Gedicht Hallo,ihr Leute da und dort, ich meld´ mich wieder Mal zu Wort, weil sie sonst am Ende glauben, den Vogel müssen wir entstauben. Ich bin zwar nicht mehr ganz so stramm, jedoch noch lang nicht flügellahm. Ich schau herum was ist und wird und in Bad Birnbach so passiert. Es geht bergauf und auch voran, zwar hapert es noch dann und wann. Beim Stromtransport und seiner Planung, ich verfolge das mit Spannung. Die TenneT, man weiß das schon, sitzt da auf einen hohen Thron. Sie woll´n mit riesig hohen Masten, unser Landschaftsbild belasten. Zum Glück jetzt noch auf dem Papier, da drauf sind sie ja eine Zier. Vom grünen Tisch aus, so geseh´n sind die Masten fotogen. Doch stehen die Masten gänzlich pur als Riesending in der Natur, ich sag´s mal so, aus meiner Sicht, eine Augenweide wär´ das nicht. Jeder weiß, der Strom muss fließen und will die Vorzüge genießen. Der Strom, er ist seit Zeiten schier, schon ein Lebenselixier. Doch diese Masten – noch und noch sind fast 70 Meter hoch. Das ist, so meinen nicht nur Spötter, ganz bestimmt kein Bild für Götter. Die würden wohl in vollen Zügen solche Taten kräftig rügen und dazu sagen – allgemein: „Fällt euch denn nichts Bessres ein.“ Viele Wege führ´n nach Rom, dasselbe gilt auch für den Strom. Doch für den Weg, den so genannten, gibt es sicher Varianten. Würde man sich näher da befassen, könnt´ sich ein Ausweg finden lassen. Es gibt diverse Möglichkeiten, man muss sie mutig nur beschreiten. Die Gäste suchen die Natur, drum weilen viele hier zur Kur und möchten, weil sie´s hierher treibt, natürlich dass es auch so bleibt. Vielleicht soll man die Planung sichten, und in Bad Birnbachs Sinne richten. Ich freu´ mich auf den nächsten Schwatz Servus, euer Piep der Spatz. Josef Moser

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