17 Wir wollen mal sehen, was uns der April so alles zu bieten hat. Das bunte Wetter hatten wir ja teilweise schon Anfang der letzten Monate und so hoffen wir doch, im April von diesen Kapriolen verschont zu bleiben. Wir müssen es eh hinnehmen, ob wir wollen oder nicht. Was aber kommt einem bei so viel meteorologischer Unklarheit auf den Speiseplan? Was könnte einem in so einer unsicheren Jahreszeit wohl besonders schmecken? Das ist eine durchaus schwierige Aufgabe. Also nichts wie hin auf den Wochenmarkt und Augen und Ohren auf. Gerade im April können wir feststellen, dass nun wieder viel mehr auf dem Wochenmarkt angeboten wird und wir nun auch wieder unseren Gemüseeinkauf für die Woche dort tätigen können. Wovon ich mich dann inspirieren lassen habe, ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack. Die Feinschmecker und die probierfreudigen allerdings kommen damit sicherlich auf ihre Kosten. Ein Tartar von geräucherter Forelle und Appenzeller soll es werden. Also ab zum nächsten Stand und ein geräuchertes Forellenfilet kaufen. Dann braucht man nur noch vom Käsestand Soman einen kräftigen Appenzeller und schon geht’s zu Hause weiter. Das Forellenfilet von der Haut und von restlichen Gräten befreien und mit Dill so fein wie möglich hacken. Eine Schalotte in feine Würfel schneiden und zu der Forellen-Masse geben. Das Ganze dann mit etwas Sauerrahm und Quark „glattrühren“, etwas Zitronensaft, Salz, Pfeffer und, wenn nötig, noch ein wenig Dill dazu. Den in kleine Würfel geschnittenen Appenzeller zum Abrunden des Tartars mit in die Masse geben und voilà. Wer dem Tartar eine fruchtige Note geben möchte, kann auch noch kleine Würfel von geschälten Äpfeln zugeben. Man kann sich den Tartar wunderbar auf frischem Bauernbrot munden lassen. Er passt aber auch ausgezeichnet als Dipp auf den Tisch, wenn das Wetter die ersten Grillabende zulässt. In diesem Sinne, wie immer gutes Gelingen und viel Spaß beim Ausprobieren dieser nicht ganz alltäglichen Variante. Bleibts g‘sund, bleibts neugierig, bleibts locker. Euer Manuel Wochenmarkt und Lokales Ein durch den Wochenmarkt inspiriertes Rezept Die Kurgärtnerei hat das Kurgebiet rechtzeitig zum Frühlingsbeginn erneut in ein farbenfrohes Blütenmeer verwandelt. Mit viel Sorgfalt wurden in den vergangenen Wochen zahlreiche Beete neugestaltet und bepflanzt. Insgesamt fanden 4.500 Hornveilchen, 1.051 Bellis, 850 Vergissmeinnicht, 35 Blaukissen, 50 Saxifraga, 120 Goldlack sowie 90 Euphorbien ihren Platz. Die ausgewählte Pflanzenvielfalt sorgt nicht nur für leuchtende Farben, sondern auch für eine abwechslungsreiche und naturnahe Gestaltung der Anlagen. So präsentiert sich Bad Birnbach pünktlich zum Start in die wärmere Jahreszeit von seiner blühenden Seite. Außerdem werden an den neuen Yogawegen derzeit rund 500 Stauden gepflanzt, die sich perfekt in das Konzept integrieren. Frühjahrsbepflanzung im Kurgebiet
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