12 Kunst und Wochenmarkt Digitale Kunst im Artrium im Februar Ein durch den Wochenmarkt inspiriertes Rezept Bildermacher Peter Oltmanns präsentiert eine Auswahl seiner neuesten Arbeiten. Der in Bad Birnbach lebende und arbeitende Künstler beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit den Möglichkeiten, Fotografie digital weiterzudenken. Ausgangspunkt seiner Werke sind eigene Fotografien, ergänzt durch historische Aufnahmen und frei zugängliches Archivmaterial. Durch digitale Collagen, Bild-Composing und den gezielten Einsatz KI-generierter Texturen entstehen neue visuelle Bildwelten, die sich im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Surrealismus bewegen. Die Arbeiten erzählen Geschichten, ohne eindeutige Deutungen vorzugeben, und lassen bewusst Raum für die Interpretation der Betrachter. Oltmanns versteht Fotografie nicht als abgeschlossenes Medium, sondern als Rohmaterial für eine künstlerische Weiterentwicklung. Seine Bilder laden dazu ein, Sehgewohnheiten zu hinterfragen und vertraute Motive aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Die Ausstellung bietet einen Einblick in eine Bildgestaltung, in der menschliche Kreativität und technologische Innovation verschmelzen. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten des Artriums besichtigt werden. Die 5. Jahreszeit lebt auch im Jahr 2026 wieder auf und jagt uns den Hauch von Fröhlichkeit durch die winterlich kalten Knochen, besonders wenn wir in diesem Jahr in Birnbach „in 99 Tagen um die Welt“ reisen. Aber auch wenn wir es nicht schaffen, den Globus zu umrunden, lassen sich aus kulinarischer Sicht doch die ein oder andere Narretei in fernen Gefilden finden. Auf der Suche nach einer solchen, habe ich wieder einmal das Nudelmobil vom „NudelneSterl“ genauer unter die Lupe genommen – kunterbunt, auch wegen seines Angebots an farbigen Nudelsorten und PestoVariationen. Die Stände der Direktvermarkter lassen natürlich immer mal wieder die ein oder andere „verrückte“ Idee aufkeimen. Also nichts wie hin. Für mein Rezept für die Zeit vor dem Fasten, habe ich mir zuerst ein Rankl Gselchtes von einem der Stände gekauft und dieses zusammen mit Schalotten in etwas Olivenöl zu einem Panaschee angebraten. Dabei habe ich das Gselchte nicht zu braun werden lassen. Dann habe ich das „Pesto alias Pepe“ (eine Komposition aus Olivenöl, Knoblauch, Petersilie, Paprika, Chili, Basilikum, Oregano und Meersalz) sowie Shrimps dazu gegeben und nochmals kurz durchgeschwenkt. Anschließend wurden die hervorragenden „Weißwein-Spirelli“, die ich vorab al dente gegart habe, oder wie es eben bevorzugt wird, mit durchgeschwenkt und fertig war der leckere, leichte abendliche Snack. Auch wenn erfahrungsgemäß im Februar der Wochenmarkt ein etwas eingeschränktes Angebot hat, lohnt es sich, einen kurzen Schwenker über den Marktplatz zu machen. Die Stände bieten auch an den eisigsten Samstagen stets beste Produkte aus unserer Region. Wir blicken hoffnungsvoll auf diese Tage und gehen alle gestärkt und guten Mutes in die hoffentlich sich positiv entwickelnde Zeit und, in der Hotellerie und Gastronomie, die beginnende neue Saison. Euer Manuel
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