Bad Birnbacher Kulturspatz

11 125-jähriges Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Freiwillige Feuerwehr Am Dorfbrunnen war am ersten Abend ein schlichtes Kreuz aus Birkenholz aufgestellt, davor ein kleiner Altar, den die Familie Stinglwagner schmückte. Die Jubelwehr Brombach mit ihren Festdamen formierte sich, dazu kam eine Delegation der Patenwehr aus Hirschbach und Bürgermeisterin Dagmar Feicht mit den örtlichen Marktgemeinderäten sowie vielen Zuschauern. Die Trifterner Blaskapelle sorgte für die musikalische Umrahmung. Trauermutter Anneliese Wagner entzündete die von Mario Unterhuber gesegnete Feuerwehrkerze, die sie selbst restaurieren hatte lassen. Jedes seit dem letzten Gründungsfest verstorbene Mitglied wurde verlesen, für alle wurde je ein Licht entzündet. 38 Lichter brannten am Ende. Gemeinsam zog man danach vom Dorfbrunnen zum Feuerwehrhaus. Dahinter war ein kleines Festareal aufgebaut, wo sich ein Festabend mit der Trifterner Blaskapelle anschloss. Am Tag zwei formierten sich die Ortsvereine und alle Feuerwehren aus dem Brandbezirk zum Kirchenzug. Zum Feldgottesdienst begrüßten Vorstand Andreas Kantner sowie die Festdamen. Im Gottesdienst gelte es Dank zu sagen für die Geschichte und für die Zukunft zu beten. „Feuerwehrmänner und -frauen setzen das um, was wir im Evangelium gehört haben. Ihr seid diejenigen, die da sind, wenn sie gebraucht werden“, sagte Diakon Mario Unterhuber. Mit Augenzwinkern und Humor war die Predigt geschmückt, wobei er mitunter einen Bierkrug hochhielt. Wer sich so für andere einsetze, dürfe auch feiern. „Prost und Amen“, rief er der Menge zu. Der Diakon sparte beim Segen für die restaurierte Fahne und das Band nicht mit Weihwasser. Fahnenmutter Eva Maria Meiereder heftete das gemeinsame Band der Festdamen an. „Für ein Fest in der Pandemie braucht man Mut und Euphorie“, schrieb sie mit Trauermutter Anneliese Wagner, Festbraut Eva Stinglwagner und Patenbraut Kathrin Sigl auf das Band. Die zweite Patenbraut wäre Monika Winetzhammer gewesen. Vorstand Andreas Kantner erläuterte die Symbole der Fahne und ihre Geschichte. Dank sagte er Diakon Mario Unterhuber, dem Markt Bad Birnbach, den Festdamen und den »Huber-Dirndln« für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Gerade die Restaurierung der Fahne hob Bürgermeisterin Dagmar Feicht besonders hervor. Die Tradition zu wahren, stifte Identität. Gleichzeitig entwickle sich die Feuerwehr stets weiter, sagte sie etwa mit Blick auf das jüngst angeschaffte Fahrzeug. Dank für stets großes Engagement und Einsatzbereitschaft kam von Kreisbrandrat René Lippek. Die Geschichte der Wehr weise viele Meilensteine auf. Oberstes Ziel sei immer die bestmögliche Einsatzbereitschaft. Im Anschluss zog man zum Festzelt, wo die Blaskapelle Triftern beim geselligen Teil übers Mahl spielte. Unter den Gästen waren auch 2. Bürgermeister Franz Thalhammer, 3. Bürgermeister Bernhard Baumgartner, Geschäftsleiter Kurt Tweraser und die Festdamen von 1996. -vg

RkJQdWJsaXNoZXIy MTkwNzQ=